Beauty-Produkt-Werbung – Die faltenlose Rachel Weisz wird verbannt
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Beauty-Produkt-WerbungDie faltenlose Rachel Weisz wird verbannt

In Großbritannien macht Oscar-Preisträgerin Rachel Weisz keine Werbung mehr für ein Anti-Falten-Produkt von L’Oréal. Ihre Haut ist zu glatt.

L’Oréal, der größte Beauty-Produkte-Konzern der Welt, scheint es diesmal mit Photoshop und Weichzeichner etwas übertrieben zu haben. In der Printwerbung für das Anti-Falten-Produkt «Revitalift Repair 10» verführt eine zu 100 Prozent faltenlose Rachel Weisz (41) die Leserschaft mit Engelsmiene und dem Slogan: «Es ist kein Facelift, es ist Revitalift.» Ganz und gar nicht überzeugt davon ist die britische Werbeaufsichtsbehörde, die am 1. Februar 2012 ein Print-Werbeverbot erlassen hat. L’Oréals Werbeanzeige dürfe in dieser Form nicht mehr in Zeitschriften und Zeitungen erscheinen, da sie mit der Wirkung des Produkts übertreibe und somit für Konsumentinnen irreführend sei.

Die Werbeanzeige mit Daniel Craigs Ehefrau Weisz ist nicht die erste Beauty-Produkt-Anzeige, die in Großbritannien aus den Hochglanzmagazinen verbannt wird. Die Werbeaufsichtsbehörde erließ schon Verbote für Kampagnen, in denen Julia Roberts und Christy Turlington für ein Beauty-Produkt warben. Auch bei ihnen hatten es die Werbemacher mit der Verjüngung per Mausklick übertrieben.

Finden Sie das Werbeverbot für die L'Oréal-Werbung gerechtfertigt? Besteht wirklich ein so großer Unterschied zwischen Rachel Weisz in natura und Rachel Weisz als L'Oréal-Model? Sind andere Werbeanzeigen nicht viel irreführender? Zum Beispiel Werbeanzeigen für Anti-Cellulite-Produkte oder Haarausfall-Shampoos? Diskutieren Sie mit.

(L'essentiel online/ydm )

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