Luxemburg : Die Förderprogramme von Luxinnovation werden angepasst
Publiziert

Luxemburg Die Förderprogramme von Luxinnovation werden angepasst

LUXEMBURG – Die drei Säulen des «Fit 4»-Förderprogramms für Unternehmen werden nach Angaben von Luxinnovation neu organisiert. Das bedeutet Änderungen im Bereich Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit.

von
Joseph Gaulier
«Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben unsere Unternehmen schwer getroffen», erklärte  Wirtschaftsminister Franz Fayot.

«Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben unsere Unternehmen schwer getroffen», erklärte Wirtschaftsminister Franz Fayot.

Vergangenes Jahr haben 424 Unternehmen von dem Förderprogramm «Fit 4» profitiert. Nun hat die Luxinnovationnationale Agentur für Innovation am Montag angekündigt, dass die Unterstützung für Unternehmen zwar fortgesetzt wird – jedoch auf eine andere Art und Weise. Mithilfe von Experten-Ratschlägen soll es Firmen dank des Förderprogramms gelingen, «ihre Gesamteffizienz im Rahmen innovativer, nachhaltiger und auf die digitale Transformation ausgerichteter Ansätze zu verbessern», heißt es in einer Pressemitteilung. «Es ist von entscheidender Bedeutung, den Herausforderungen, die die digitale Transformation und die nachhaltige Entwicklung sowohl für die Unternehmen als auch für die Volkswirtschaft darstellen, so gut wie möglich entgegenzustehen», so der Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP).

Des Weiteren erklärt CEO von Luxinnovation, Sasha Baillie: «Das wirtschaftliche Umfeld ändert sich, die Unternehmen müssen sich anpassen und wir müssen uns ebenfalls anpassen, um sie effizienter zu unterstützen». Außerdem räumt die Unternehmerin ein, dass es «manchmal schwierig ist, sich im Dickicht der Gesetzestexte zu den Beihilfen zurechtzufinden». Doch genau bei solchen Problemen werde den Unternehmer geholfen, wie Sasha Baillie erklärt.

Derzeitige Krisen werden berücksichtigt

Frühere Programme wie «Fit 4 Resilience» werden verschwinden und in den neuen Förderprogrammen aufgehen. Da es sich bei «Fit 4 start» um einen Wettbewerb für Start-ups und nicht um ein eigentliches Förderprogramm handelt, wird dieses bestehen bleiben. Die Unternehmen ‹Munhowen› und ‹Polygone›, die kürzlich von Luxinnovation unterstützt wurden, erklärten am Montag, dass sie von Programmen zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und der Digitalisierung profitiert hätten: «Wir haben schon mit Online-Präsentationen für unsere Kunden gestartet».

Die jüngsten wirtschaftlichen Turbulenzen hatten die Neugründung der «Fit 4»-Programme zur Folge. «Die Veränderungen in diesen Programmen stehen im Zusammenhang mit der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine. Diese haben unsere Unternehmer schwer getroffen», so Franz Fayot. Außerdem erwähnt er die Herausforderungen «der Cybersicherheit und der künstlichen Intelligenz», die bereits berücksichtigt worden seien und denen in den nächsten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt werden sollen. Die zum Teil namentlichen Neuerungen spiegelten «die politischen Prioritäten Luxemburgs, aber auch die internationalen Prioritäten wider, an die wir uns anpassen müssen», so der Verkehrsminister.

Deine Meinung

0 Kommentare