Kostenloser ÖPNV – Die ganze Welt schaut am 1. März auf Luxemburg

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Kostenloser ÖPNVDie ganze Welt schaut am 1. März auf Luxemburg

LUXEMBURG – Medien aus Kanada, China oder Indien: Das Großherzogtum steht im Rampenlicht, wenn es als erstes Land der Welt den Gratis-Nahverkehr einführt.

20180727 vendredi 27 juillet 2018 - Luxembourg - Inauguration de trois nouvelles station tramway - TRAM - Inauguration stations Theater - Faïencerie - Stäreplaz - présence du ministre du Développement durable
et des Infrastructures, Monsieur François Bausch, et le bourgmestre de la Ville de Luxembourg, Madame Lydie Polfer - Départ de deux rames de tramway jusqu'à l’arrêt Stäreplaz/Étoile - Retour à la station Faïencerie - Coupure du ruban (Allée Scheffer) - Discours officiels à la Brasserie Schuman - © Editpress/Didier Sylvestre

20180727 vendredi 27 juillet 2018 - Luxembourg - Inauguration de trois nouvelles station tramway - TRAM - Inauguration stations Theater - Faïencerie - Stäreplaz - présence du ministre du Développement durable
et des Infrastructures, Monsieur François Bausch, et le bourgmestre de la Ville de Luxembourg, Madame Lydie Polfer - Départ de deux rames de tramway jusqu'à l’arrêt Stäreplaz/Étoile - Retour à la station Faïencerie - Coupure du ruban (Allée Scheffer) - Discours officiels à la Brasserie Schuman - © Editpress/Didier Sylvestre

Editpress/© Editpress/didier Sylvestre

Rund sechzig Journalisten sind für die Pressekonferenz an diesem Donnerstag akkreditiert: sei es das chinesische Fernsehen, CNN aus den USA oder BBC aus Großbritannien. Thema ist eine Weltpremiere. Schließlich macht Luxemburg seinen öffentlichen Verkehr als erstes Land der Welt gratis für seine Nutzer.

«Das hat Luxemburg auf die Weltkarte gesetzt», sagt Dany Frank, Sprecherin des Ministeriums für Mobilität. Schließlich treffe die Maßnahme sowohl in sozialer als auch in ökologischer Hinsicht genau den Zeitgeist.

Die Einführung sei nicht als Marketing-Coup geplant gewesen. «Wir waren selber davon überrascht, wie viele Anfragen von Medien aus der ganzen Welt bei uns eingegangen sind», sagt Frank.

Luxemburg als Vorbild für Städte weltweit

Darunter sind große Namen: Die New York Times, der Guardian, aber auch Medien aus Deutschland, Italien, Kanada, Hongkong und Indien. Die Liste ist lang. Zu den wiederkehrenden Fragen gehört laut Frank: Warum macht Luxemburg das? Und wie wird das Ganze finanziert? Frank antwortet dann, dass alle Zugang zu Mobilität haben sollten. Die Finanzierung sei nicht das größte Problem. Denn die Fahrkarten würden auch bisher nur acht Prozent der Kosten decken.

Einige Städte überlegen bereits, dem Beispiel Luxemburgs zu folgen. «Städte wie Tallinn und Montreal haben sich mit uns in Verbindung gesetzt. Wir können weitergeben, was gut funktioniert hat und wo mögliche Fallstricke lauern, um den Schritt zu erleichtern», sagt Frank.

Eine Reportage, die in Indien ausgestrahlt wurde:

In Kanada:

In China:

Ein Debatte zu diesem Thema in Italien:

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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