Steuererklärungen – Die Hälfte kommt zu spät

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SteuererklärungenDie Hälfte kommt zu spät

LUXEMBURG – Jedes Jahr die gleiche Arbeit und die gleichen Fehler: Wer seine Steuererklärung pünktlich und richtig einreicht, bekommt auch schneller Geld zurück.

170 000 Steuererklärungen werden beim Luxemburger Finanzamt pro Jahr bearbeitet. Die Hälfte davon wird mit Verspätung eingereicht. Wer den offiziellen Abgabetermin 31. März einhält, «kann mit einer Bearbeitung vor Juli» rechnen, erklärt Guy Heintz, Leiter des Finanzamts. Wer mit Gutschriften rechnen kann – also Geld zurück bekommt -, dessen Steuererklärung wird auch als erstes bearbeitet.

Jahr für Jahr werden beim Ausfüllen der Steuererklärung die gleichen Fehler gemacht: «zwischen Sollzinsen für Wohnungen und für andere Kredite, für Autos zum Beispiel. Für beide gelten aber nicht die gleichen Bemessungsgrenzen. Für viele ist es auch schwierig ihr zu versteuerndes Grundeinkommen zu errechnen. Das können unsere Mitarbeiter aber recht einfach nachholen.»

Über Bescheinigungen sollte sich der Steuerzahler nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen. «Meistens brauchen wir nur die Lohnbescheinigung», so Heintz. Andere Bescheinigungen müssen nur geliefert werden, wenn es sich um die allererste Steuererklärung handelt oder sich der Status des Steuerzahlers verändert hat.


L'essentiel Online
mit Séverine Goffin

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