Studienergebnis – Die Luxemburger hängen am Wasserhahn
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StudienergebnisDie Luxemburger hängen am Wasserhahn

LUXEMBURG – Trinkwasser aus dem Wasserhahn: Günstig, bequem und allem voran ökologisch, wie viele Luxemburger laut einer aktuellen Studie finden.

Nur 18 Prozent der in der Studie Befragten trinken lieber nicht aus dem Wasserhahn.

Nur 18 Prozent der in der Studie Befragten trinken lieber nicht aus dem Wasserhahn.

Zwar werden im Abwasser immer wieder DNA-Fragmente des Coronavirus nachgewiesen, das Luxemburger Leitungswasser ist aber frei davon, wie der Direktor der Wasserwirtschaftsverwaltung, Jean-Paul Lickes, L'essentiel bereits mehrfach versichert hat. Glücklicherweise, denn Leitungswasser steht bei den Luxemburgern hoch im Kurs, wie eine aktuelle Studie des Umweltministeriums zeigt: Doppelt so viele Luxemburger wie vor 15 Jahren greifen auf Trinkwasser aus dem Hahn zurück.

Während 2006 gerade einmal 40 Prozent der Befragten bedenkenlos Leitungswasser tranken, sind es heute ganze 82 Prozent. 58 Prozent der Menschen nutzen sogar täglich die günstige Quelle. Vor 15 Jahren waren es mit nur 28 Prozent deutlich weniger.

78 Prozent der Befragten halten es für ökologischer, Wasser aus dem Hahn zu trinken und 59 Prozent tun es, um Geld zu sparen. Für etwas mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer ist es einfach bequem, nur zur Spüle zu gehen und 47 Prozent sind der Meinung, dass das Leitungswasser eine gute Qualität habe. Die 18 Prozent, die das Leitungswasser nicht trinken wollen, nennen den Geschmack, Kalkgehalt oder mangelndes Vertrauen in die Wassergüte als Gründe.

(pp/mei/L'essentiel)

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