Heuschnupfen – Die Pollen-Zeit fängt dieses Jahr früher an

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HeuschnupfenDie Pollen-Zeit fängt dieses Jahr früher an

LUXEMBURG – Niesanfälle und tränende Augen – die Symptome von Frühlingsallergien beginnen dieses Jahr früher als 2012 und 2013.

Bürger sind dieses Jahr vesrtärkt Niesanfällen und tränenden Augen ausgesetzt.

Bürger sind dieses Jahr vesrtärkt Niesanfällen und tränenden Augen ausgesetzt.

DPA

Wenn die Augen sich röten, die Nase verstopft ist und Niesen sich häuft, dann liegt dies wahrscheinlich am Wetter. Die derzeit herrschenden Frühlingstemperaturen begünstigen den Ausbruch von Allergien, dabei ist es offiziell noch Winter.

Françoise Morel-Codreanu, Ärztin für Allergien im «Centre hospitalier de Luxembourg»(CHL), erklärt: «Es ist ganz normal, dass im März vermehrt Allergien auftreten. Manche Patienten gehen bereits Mitte Januar mit Allergiesymptomen zum Arzt. Die beiden vergangenen Jahre stellen in diesem Zusammenhang eher eine Ausnahme dar.»

25 Prozent leiden an Heuschnupfen

2012 und 2013 hat die Wintersaison länger gedauert, als normalerweise üblich. Deswegen sind auch die Allergien später eingetreten. Die Allergologin rät den Betroffenen, so schnell wie möglich einen Spezialisten aufzusuchen: «Etwa 25 Prozent der Bevölkerung leiden an allergischer Rhinitis, auch als Heuschnupfen bekannt. Dieser begünstigt Asthmaprobleme», erklärt Morel-Codreanu.

Dabei kann die Umweltverschmutzung die Symptome verstärken: «Die Umweltverschmutzung verstärkt die Giftstoffe in den Pollen und reizt zusätzlich die Bronchien», erklärt die Ärztin. Zur Behandlung der Symptome gibt es zwar verschiedene Medikamente, allerdings sollten ein paar Dinge beachtet werden. Man sollte darauf achten, die Wäsche nicht im Garten aufzuhängen, nicht zu oft zu Hause zu lüften und die Haare jeden Abend zu waschen, da sich die Pollen überall sammeln.

«Seit den 80er Jahren ist ein Anstieg von allen möglichen Allergien zu verzeichnen. Dies ist auch der Grund, warum Allergien laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf dem vierten Platz der chronischen Krankheiten platziert wurden», fasst Françoise Morel-Codreanu zusammen. Mehr Informationen sind auf der Internetseite www.pollen.lu zu finden. Dank eines Messgeräts, welches auf dem Dach des CHL installiert ist, sind die Pollenwerte in der Luft feststellbar.

(Nastassja Solovjovas/ L'essentiel)

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