Streamingstarts Januar – Die Serie «Equinox» ist ein Muss für «Dark»-Fans

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Streamingstarts JanuarDie Serie «Equinox» ist ein Muss für «Dark»-Fans

Das dänische Mysterydrama ist mindestens so vertrackt wie die deutsche Produktion, außerdem kannst du bei Netflix jetzt auch meditieren. Das und mehr gibt's neu zum Streamen.

«Equinox»

Wer die deutsche Netflix-Serie «Dark» bis zum Ende gebingewatcht hat, kann bei der dänischen Original-Serie «Equinox» würdigen Nachschub finden: Auch hier gibts Zeitreisen, ein Paralleluniversum, Thriller- und Mystery-Elemente.

Darum gehts: Astrid (Danica Curcic) plagen verstörende Visionen, seit ihre Schwester Ida (Karoline Hamm) und deren Schulklasse 1999 spurlos verschwunden sind – damals war Astrid neun Jahre alt.

Ein erschütternder Anruf

Einundzwanzig Jahre später ist noch immer unklar, was mit den Kindern geschehen ist. Astrid arbeitet als Radiomoderatorin und nimmt in ihrer Show einen Anruf von einem Hörer an, der sie erschüttert. Er behauptet, zu wissen, wie die Kinder verschwunden sind.

Sie befinden sich laut ihm in einer anderen Dimension, er selbst sei Teil davon gewesen. Als der Anrufer kurz darauf verstirbt, beschließt Astrid, dass sie selbst nach Antworten suchen muss, um endlich dahinterzukommen, was mit ihrer Schwester und ihren Schulgschpänli geschehen ist.

Das Paralleluniversum verstehen

Das Debütwerk der Drehbuchautorin und Regisseurin Tea Lindeburg basiert auf einer abgeänderten Version ihres Podcasts «Equinox 1985».

Hamm hat viel mit Lindeburg gesprochen, wie sie beim dänischen Serien-Newsportal «Vi Elsker Serier» erzählt: «Ich wollte dieses Paralleluniversum verstehen und nachvollziehen können, warum Ida so von diesem Ort getrieben ist.»

«Equinox» gibts ab dem 30.12. auf Netflix.

«High Fidelity»

In der Serienadaption von Nick Hornbys «High Fidelity» schlüpft Zoë Kravitz in die Rolle der Rob – die im Originalroman gar nicht vorkommt. Aus dem weißen Mann, der dort der Protagonist ist, wurde eine schwarze, bisexuelle Frau.

Die Geschichte bleibt: Rob ist besessen von Top-5-Listen und erzählt von ihren fünf einschneidendsten Trennungen, aktuell verarbeitet sie das Liebesaus mit Mac (Kingsley Ben-Adir).

Liebeskummer im Plattenladen

Ihren Alltag verbringt die Besitzerin eines Plattenladens damit, ihre Gefühle zu unterdrücken und sich mit ihrer besten Freundin Cherise (Da'Vine Joy Rudolph) und ihrem besten Freund Simon (David H. Holmes) darüber zu fetzen, was einen guten Song ausmacht.

Bei der «Los Angeles Times» erklärt Kravitz, wo für sie der Kern der Geschichte liegt: «Rob realisiert langsam, dass sie selbst vielleicht das Problem ist. Das braucht Zeit – ein bisschen weniger idiotisch zu werden, kann lange dauern.»

«High Fidelity» gibts ab dem 1.1. bei Sky Show.

«Headspace Guide on Meditation»

Wie kann ich besser mit Stress umgehen und im Alltag aufmerksamer werden? Andy Puddicombe kennt die Antwort: Der ehemalige buddhistische Mönch und Mitgründer der Meditations-App Headspace führt in einer animierten Netflix-Serie durch Meditationstechniken und erklärt gesundheitliche Vorteile.

In acht Folgen à zwanzig Minuten sollen Userinnen und User Achtsamkeit lernen können.

«Headspace Guide on Meditation» gibts ab dem 1.1. bei Netflix.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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