Drogen in Luxemburg – «Die Situation am Bahnhof hat sich beruhigt»

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Drogen in Luxemburg«Die Situation am Bahnhof hat sich beruhigt»

LUXEMBURG - Laut Etienne Schneider, Minister für Innere Sicherheit, hat sich die Drogenproblematik am Bahnhof in der Hauptstadt zuletzt verbessert.

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Der Ruf des Bahnhofsviertels der Hauptstadt ist nicht unbedingt der beste. Besonders durch den Drogenhandel steht das Viertel in einem dunklen Licht. Die Regierung hat daher Maßnahmen ergriffen, um das ramponierte Ansehen wieder auf Vordermann zu bringen. Laut Etienne Schneider (LSAP) hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Das schrieb der Minister für Innere Sicherheit am Freitag in einer parlamentarischen Antwort.

Seit 2016 habe es demnach eine Welle von Dealer-Verhaftungen gegeben. «Die Situation am Bahnhof hat sich beruhigt», sagt Schneider auf die Frage des Abgeordneten Franz Fayot (LSAP). Er stellt explizit die Wiedereröffnung der Wache in der Rue Glesener und die erhöhte Polizeipräsenz heraus. Durch diese seien viele Drogenhändler in flagranti erwischt und festgenommen worden, so der Minister. Konkret kam es 2016 zu 160 Festnahmen, 2017 waren es 55 und in diesem Jahr sind es bisher 17. Schneider gibt jedoch zu, dass das Problem nicht gelöst sei. Es gebe eine «Verlagerung der Drogenhändler und Drogenabhängigen in andere Stadtviertel».

Schneider erwähnte weitere Maßnahmen, die gegen das Drogengeschäft in die Wege geleitet werden. So entwickelt die Police Grand-Ducale zusammen mit der Stadt ein Videoüberwachungsplan für die Gegend um den Bahnhof. Details und einen Zeitplan nannte der LSAP-Politiker aber nicht.

(jg/L'essentiel)

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