In Luxemburg – Die Tigermücke hält Einzug im Großherzogtum
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In LuxemburgDie Tigermücke hält Einzug im Großherzogtum

LUXEMBURG – Das Insekt ist berüchtigt, weil es unter anderem Krankheiten wie das Dengue-Fieber und das Chikungunya-Fieber verbreitet.

Das winzige Insekt kann gefährliche Krankheiten übertragen.

Das winzige Insekt kann gefährliche Krankheiten übertragen.

DPA

Im Elsass hat das Insekt schon Fuß gefasst und im Départemant Meurthe-et-Moselle sind bereits die ersten Exemplare aufgetaucht. Die Tigermücke (Aedes albopictus) steht vor den Toren Luxemburgs. Sie gilt als Überträger von Krankheiten wie dem Dengue-Fieber, dem Chikungunya-Fieber oder Zika.

«Die Tigermücke hat sich in den letzten Jahren zwar langsam, aber stetig in Nordeuropa vermehrt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich diese Mücke demnächst in Luxemburg ansiedeln wird. Sie sind an sich nicht gefährlich. Aber die Viren, die sie mitschleppen, bergen ein Risiko», erklärt Dr. Pierre Weicherding von der luxemburgischen Gesundheitsinspektion.

Da Vorsicht besser als Nachsicht ist, können ein paar einfache Maßnahmen die Vermehrung des Insekts verhindern. «Moskitos legen ihre Eier hauptsächlich in stehendem Wasser mit geringem Volumen ab, wie in Untertassen unter Blumentöpfen oder in Eimern. Alte Reifen, in denen das Regenwasser steht, sind ihre Lieblingsnester. Dort vermehren sie sich am Besten», so der Spezialist weiter.


(pat/L'essentiel)

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