In Luxemburg – Die Tram fährt auch durch Eis und Schnee
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In LuxemburgDie Tram fährt auch durch Eis und Schnee

LUXEMBURG – André von der Marck ist Geschäftsführer bei Luxtram. Mit der Jungfernfahrt des neuen Verkehrsmittels ist er durchweg zufrieden.

Die Tram sei für alle Verkehrsteilnehmer ein Grund zur Umgewöhnung, findet der Geschäftsführer von Luxtram André von der Marck.

Die Tram sei für alle Verkehrsteilnehmer ein Grund zur Umgewöhnung, findet der Geschäftsführer von Luxtram André von der Marck.

«Der Schnee zur Einweihung der Luxtram kommt uns eigentlich gerade recht», sagt André von der Marck, Geschäftsführer bei Luxtram. «Die Witterungsbedingungen beweisen, dass die Tram auch dann noch fahren kann, wenn andere Verkehrsmittel längst steckengeblieben sind».

Der 57-jährige Straßburger hat einen großen Erfahrungsschatz mit dieser Art von Verkehrsmitteln. Er war verantwortlich für die Planung und den Bau der Straßenbahnnetze in Nizza und Straßburg. Und damit der ideale Mann für dessen Aufbau im Großherzogtum. «Das neue Nahverkehrsnetz ist auf der einen Seite mit einem Busbahnhof und auf der anderen Seite mit einer Standseilbahn verbunden, die eine neue CFL-Station am Fuße des Pont Rouge verbindet. Damit ist eine Verbindung zum Hauptbahnhof möglich. Wenn man bisher zur Hauptverkehrszeit vom Hauptbahnhof nach Kirchberg wollte, dauerte es oft 40 bis 50 Minuten. Mit dem neuen Netzwerk wird dies in knapp 20 Minuten möglich sein, mit einer garantierten Transportzeit, die von unschätzbarem Wert ist», so von der Marck.

Der Geschäftsführer ist sich auch darüber im Klaren, dass die Tram die anderen Verkehrsteilnehmer in der Anfangszeit vor neue Herausforderungen stellt. «Wir haben eine Sensibilisierungskampagne durchgeführt, um Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern zu erklären, dass die Straßenbahn nicht den gleichen Lärm macht wie ein Auto oder ein Bus. Man muss sich an die neuen Umstände erst mal gewöhnen», sagt von der Marck .

(L'essentiel)

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