Verkehr in Luxemburg – Die Tram ist «zehnmal» um die Welt gefahren
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Verkehr in LuxemburgDie Tram ist «zehnmal» um die Welt gefahren

LUXEMBURG – Vor einem Jahr wurde die Tram mit großer Begeisterung in Betrieb genommen. Seitdem hat das neue Verkehrsmittel bereits 405.000 Kilometer zurückgelegt.

Die Tram beförderte 4,6 Millionen Fahrgäste und legte 405.000 km zurück.

Die Tram beförderte 4,6 Millionen Fahrgäste und legte 405.000 km zurück.

Editpress/Didier Sylvestre

In einem Jahr seit dem 10. Dezember 2017 hat die Tram bereits 4,6 Millionen Fahrgäste befördert und 405.000 Kilometer zurückgelegt. Dabei wurde zuerst zwischen Luxexpo und dem Pont Rouge gefahren. Seit Juli geht es bis zur Place de l'Étoile. «Die zurückgelegte Strecke entspricht ungefähr zehn Weltumrundungen, nicht schlecht für unsere kleine Linie», sagt Luxtram-CEO André Van Der Marck.

Heute befördert die Tram durchschnittlich 23.500 Personen pro Tag. Jeder Zug kann bis zu 400 Personen aufnehmen. «Seitdem wir die drei neuen Stationen bis zur Place de l'Étoile im Streckennetz haben, ist die Fahrgastzahl um 70 Prozent gestiegen», so Van Der Marck weiter. Laut einer aktuellen Umfrage unter Trambenutzern würden 83 Prozent der Befragten ihren Angehörigen dieses Verkehrsmittel empfehlen.

Gewerkschaftsverhandlungen

Für die Tram würde mit einigen wenigen, kaum nennenswerten Unfällen alles rosig aussehen, wenn die Gewerkschaften nicht Widerstand leisten würden. «Die Verhandlungen über einen Tarifvertrag laufen noch. Wir haben mehrere Vorschläge zur Erhöhung der Löhne und zur Arbeitszeitverkürzung der Fahrer gemacht. Die Gewerkschaften wollen nicht verstehen, dass Luxtram ein Privatunternehmen ist», sagt André Van Der Marck.

Bis eine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt ist, konzentriert sich Luxtram auf den Ausbau der Linien. «Wir haben ein sehr präzises Ziel zu erreichen, nämlich die Fertigstellung der gesamten Linie bis 2021-2022. Wir sind voll motiviert.»

(Patrick Théry/L'essentiel)

1,5 Mio. für die Standseilbahn

Dies ist die Anzahl der Personen, die die Standseilbahn in einem Jahr genutzt haben, entsprechend der CFL-Zählung. «Die Standseilbahn ist zu einem Knotenpunkt für Reisende geworden. Wer zum Beispiel mit dem Zug aus dem Norden kommt, spart 20 Minuten auf seiner Reise», erklärt Alessandra Nonnweiler von der CFL.

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