Ban Ki Moon zu Besuch – «Die UNO zählt auf die Hilfe aus Luxemburg»
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Ban Ki Moon zu Besuch«Die UNO zählt auf die Hilfe aus Luxemburg»

LUXEMBURG - Bei seinem Besuch im Großherzogtum hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon um Hilfe für Syrien gebeten. Zudem brachte er lobende Worte für Luxemburg mit.

Die Europäische Union sollte nach Wunsch von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den UN-Beobachtern in Syrien mit Hubschraubern und Flugzeugen helfen. Dies sagte Ban am Dienstag bei seinem Besuch in Luxemburg. Dort traf er sich am Morgen mit Premierminister Jean-Claude Juncker und Außenminister Jean Asselborn.

Die beabsichtigte Entsendung von 250 Beobachtern, die die Waffenruhe zwischen den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad und den Oppositionellen überwachen sollen, sei angesichts der Größe des Landes und der Lage dort «nicht ausreichend», sagte Ban Ki Moon.

Er habe daher am Montag die EU-Spitze darum gebeten, Hubschrauber und Flugzeuge für die UN-Beobachter zur Verfügung zu stellen. Die Reaktion sei «positiv» gewesen, sagte Ban. Er lehnte erneut einen militärischen Schutz der UN-Beobachter ab.

Lob für Luxemburg

Ban Ki Moon lobte die luxemburgischen Bemühungen in der Entwicklungshilfe. Es sei eines der großzügigsten Länder. «Die UNO zählt auf die Hilfe aus Luxemburg beim Gipfel zur nachhaltigen Entwicklung in zwei Monaten», sagte er. Außenminister Asselborn nutzte das Treffen, um dem luxemburgischen Wunsch nach einem Sitz im UNO-Sicherheitsrat Ausdruck zu verleihen.

Für den Nachmittag waren der Besuch der Universität Luxemburg und ein Essen mit dem großherzoglichen Paar geplant.

(L'essentiel Online/dpa/JV/JW)

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