Abgefahren – Die verrücktesten U-Bahn-Stationen der Welt

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AbgefahrenDie verrücktesten U-Bahn-Stationen der Welt

Ob direkt aus dem Fels gehauen oder mit Tausenden von LEDs versehen: In einigen Ländern gibt es die verrücktesten U-Bahn-Stationen. Wer will da nicht einsteigen?

2017 soll die erste Tram durch Luxemburg-Stadt rollen - vorerst überirdisch. Bis eine echte U-Bahn durch die Hauptstadt fährt, wird es also noch etwas dauern. Darüber werden viele Menschen nicht ganz unglücklich sein, gelten die Metrostationen dieser Welt doch als «Angsträume», in denen Verbrechen geschehen und Kriminelle lauern.

In einigen Großstädten haben findige Architekten deshalb versucht, die Bahnhöfe freundlicher zu gestalten. Das begann bereits mit dem Bau der Moskauer Metro, die Stalin in den 1930er-Jahren errichten ließ. «Paläste für das Volk» sollten die Stationen sein und sie wurden entsprechend prunkvoll ausgestattet: Statt kaltem Beton begrüßten die Fahrgäste Gold, Marmor und Kronleuchter.

Die erste U-Bahn fuhr übrigens ab 1863 in London - mit Dampfloks und per Zugseil. Die «Tube» galt auch lange Zeit als das größte U-Bahn-System der Welt. 408 Kilomter Strecke ziehen sich unter der britischen Hauptstadt hin. Inzwischen haben asiatische Städte aber nachgelegt. So hat Schanghai mittlerweile 538 Kilometer Gleise unter der Erde - obwohl die erste Trasse erst 1993 eingeweiht wurde. Die meisten Passagiere fahren in Tokio mit der U-Bahn: 3,1 Milliarden pro Jahr. Kein Wunder, dass dort sogar Spezialisten bei den Verkehrsbetrieben eingestellt sind, die während der Stoßzeiten die Menschenmassen in die Waggons stopfen.

(sen/L'essentiel)

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