Jobs-Tribute – Die Welt trauert um Steve Jobs

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Jobs-TributeDie Welt trauert um Steve Jobs

Die Reaktionen auf Steve Jobs Tod fallen heftig aus. Twitter wird mit Meldungen geflutet. Freunde und Konkurrenten sind sich einig: Die Welt hat einen großen Visionär verloren.

Steve Jobs Tod bewegt die Welt. US-Präsident Barack Obama hat den verstorbenen Apple-Gründer als einen der größten amerikanischen Erfinder gewürdigt. Jobs sei mutig genug gewesen, anders zu denken, kühn genug zu glauben, er könne die Welt ändern und talentiert genug, um es zu tun.

Jobs stehe für den Geist amerikanischen Einfallsreichtums, erklärte Obama weiter. Via Twitter fügte der Präsident hinzu: «Es gibt wahrscheinlich keine größere Würdigung von Steves Erfolg, als die Tatsache, dass viele Menschen von seinem Tod auf einem Gerät erfahren haben, das er erfand.»

Inspiration? Cupertino!

Auch seine ärgsten Konkurrenten ziehen den Hut vor Jobs' Lebenswerk. Google-Gründer Larry Page schreibt auf Google+, Jobs habe unglaubliches erreicht. «Er schaffte es, in wenigen Worten das zu sagen, was du eigentlichen denken solltest, bevor du es gedacht hast.» Pages Firmenkollege Sergey Brin fügt an: «Wenn Larry und ich nach Inspiration suchten, mussten wir nie weiter als bis nach Cupertino schauen.» Auch auf der Google-Startseite wurde Jobs‘ gedacht (siehe Bildstrecke).

Konkurrenten, aber trotz allem doch Freunde: So beschreibt Microsoft-Gründer Bill Gates seine Beziehung zu Steve Jobs. «Die Welt sieht nur wenige Menschen, die einen solchen Einfluss haben.» Jobs Werk werden noch viele Generationen prägen. «Mit ihm zu arbeiteten, war eine große Ehre.» Auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bringt sein Bedauern zum Ausdruck. Auf Facebook schreibt er: «Steve, danke, dass du mir ein Mentor und Freund warst. Danke, dass mir gezeigt hast, dass ein Produkt die Welt verändern kann.»

Mit Konkurrent Samsung steht Apple gerade mitten in einem hart geführten Rechtsstreit um Patente. Noch gestern hat das südkoreanische Unternehmen einstweilige Verfügungen in Frankreich und Italien angekündigt, um den Verkauf des neuesten iPhones zu unterbinden. In diesem Moment der Trauer zeigt Samsung Größe. Das Unternehmen würdigt den verstorbenen Apple-Mitbegründer als innovativen Geist. Jobs habe die Informationstechnologie revolutioniert, seine bemerkenswerten Leistungen würden nie vergessen werden.

«Als habe er soeben erst begonnen»

Eindrückliche Worte wählte Rober Iger, CEO von Walt Disney: «Trotz allem was er erreicht hat, es fühlte sich immer an, als habe er soeben erst begonnen.» Steve Jobs sei ein Original gewesen, mit einem kreativen Kopf voller Vorstellungskraft. Jobs habe eine Ära definiert. Software-Unternehmer Marc Andreessen sagte, Steve Jobs sei schlicht der Beste der Besten gewesen: «Wie Mozart und Picasso», das werde nie wieder erreicht werden.

John Russell, Reporter des Indianapolis Star, fand auf seiner Facebook-Seite den wohl kürzesten Ausdruck des Bedauerns: «iSad!».

(L'essentiel online/mbu/sda/dap)

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