Luxemburg: Die «Winterlights» müssen ohne Lichterbogen auskommen

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LuxemburgDie «Winterlights» müssen ohne Lichterbogen auskommen

LUXEMBURG/STADT – Nicht mehr lange und die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlt in der Hauptstadt – allerdings kürzer als gewöhnlich. Der Lichterbogen von letztem Jahr wird diesmal nicht aufgebaut.

Vincent Lescaut

Auf der Place de la Constitution, der Place d'Armes und Kinnekswiss wird der Luxemburger Weihnachtsmarkt aufgebaut. Um Energie zu sparen, werden die «Winterlights» dieses mal jedoch nicht mehr 19 Stunden am Tag, sondern nur etwa sechs Stunden lang erstrahlen. Zwar werden die meisten Beleuchtungen und Holzchalets wie üblich vorhanden sein, doch mehr wird es dieses Jahr nicht werden. Auf den Lichterbogen, der letztes Jahr auf der Place des Martyrs für Freude gesorgt hatte, müssen die Besucher dieses Mal verzichten.

Da immer mehr LEDs verwendet werden, ist Weihnachtsbeleuchtung eigentlich gar nicht so energieintensiv, doch: «Symbolisch kann man nicht einerseits Einsparungen fordern und andererseits diesen Lichterbogen beibehalten», erklärt der zuständige Schöffe Patrick Goldschmidt. Den Einsparungen zum Opfer fällt auch die Eislaufbahn auf der Kinnekswiss. Stattdessen gibt es dort mehr Raum für Feiern und Konzerte.

Besuchst Du die «Winterlights»?

«Wir wollen die Stadt auch in dieser Zeit gut beleuchten, aber aufgrund der Umstände eben etwas weniger», erklärt Patrick Goldschmidt. In einer Situation, für die man selbst nicht verantwortlich sei, sei es wichtig, positive Signale zu senden. «Nächstes Jahr hoffen wir sehr, dass auch die Eisbahn wiederkommt», meint er.

Vincent Lescaut

Die «Winterlights» gehen vom 18. November bis zum 8. Januar.

(nm/mei)

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