Argentinien – Diego, Mara und Dona – Fan tauft Kinder nach Idol
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ArgentinienDiego, Mara und Dona – Fan tauft Kinder nach Idol

Der Todestag Diego Maradonas ist für Walter Rotunda nun auch ein Glückstag: Genau ein Jahr nach dem Tod seines Fußballhelden wurde der Argentinier zum dritten Mal Vater.

Seine beiden Töchter heißen bereits Mara und Dona, nun ist der fußballverrückte Argentinier Walter Rotundo Vater eines Jungen geworden – und nennt ihn Diego. Am Telefon berichtete der 39-Jährige am Donnerstag überglücklich, dass sein Sohn am Nachmittag per Kaiserschnitt in Buenos Aires zur Welt kam, just am ersten Todestag des argentinischen Fußballidols Diego Maradona.

Als seine beiden Zwillingstöchter vor zehn Jahren zur Welt kamen, hatte Rotundo seinem Idol ein Foto der beiden nach ihm benannten Mädchen geschickt. Der Fußballer dankte, indem er ein Foto von sich mit einem Foto der beiden Mädchen in der Hand zurückschickte – was Rotundo so rührte, dass er sich dieses Bild auf den Rücken tätowieren ließ.

Eltern glühende Maradona-Fans

Als seine Frau Victoria, wie Walter eine glühende Verehrerin Maradonas, schwanger wurde, freute sich das Paar umso mehr, als sie feststellten, dass die Geburt auf den 25. November fallen könnte. «Das ist ein Tag, an dem so viele Menschen wegen Maradona traurig sind, auch ich bin traurig, aber das ändert nun die Dinge grundlegend», sagte Rotundo. «Für mich wird der 25. November immer der Todestag von Diego (Maradona) sein – aber in Zukunft wird es auch der Geburtstag meines Sohnes sein.»

Maradona gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten und wird in seiner Heimat Argentinien gottgleich verehrt. Das Leben des früheren Weltmeisters war nach seiner aktiven Karriere von vielen Aufs und Abs sowie von Drogen- und Alkoholsucht geprägt. Am 25. November 2020 starb er im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt.

(L'essentiel/AFP/roy)

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