Luxemburg – Dieschbourg wirbt für «nachhaltiges» Bauen

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LuxemburgDieschbourg wirbt für «nachhaltiges» Bauen

BETTEMBURG – Umweltministerin Carole Dieschbourg hat das Ausbildungsinstitut der Baubranche besucht, um für «nachhaltigeres» Bauen zu werben.

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Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) hat am Donnerstag das größte städtische Gewächshaus Luxemburgs auf dem Gelände des Institut de formation sectoriel du bâtiment (IFSB) in Bettemburg besucht.

Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) hat am Donnerstag das größte städtische Gewächshaus Luxemburgs auf dem Gelände des Institut de formation sectoriel du bâtiment (IFSB) in Bettemburg besucht.

SIP
Mit einer Höhe von 7,5 Metern und einer Grundfläche von 380 Quadratmetern ist Fresh das größte städtische Gewächshaus im Großherzogtum.

Mit einer Höhe von 7,5 Metern und einer Grundfläche von 380 Quadratmetern ist Fresh das größte städtische Gewächshaus im Großherzogtum.

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Mehr als zwanzig Pflanzensorten sollen dort angebaut werden.

Mehr als zwanzig Pflanzensorten sollen dort angebaut werden.

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Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) hat am Donnerstag das größte städtische Gewächshaus Luxemburgs auf dem Gelände des Institut de formation sectoriel du bâtiment (IFSB) in Bettemburg besucht. Das Gebäude mit dem Namen Fresh (Free Emissions for Sustainable Healthy Greenhouse), früher bekannt als Sota (State of The Art), veranschaulicht laut Pressemitteilung der Regierung die Vision eines «nachhaltigeren, grüneren und intelligenteren» Bauens.

Mit einer Höhe von 7,5 Metern und einer Grundfläche von 380 Quadratmetern ist Fresh das größte städtische Gewächshaus im Großherzogtum. Zusätzlich zu seiner produktiven Bestimmung (mehr als zwanzig Pflanzensorten sollen dort angebaut werden) wird die Produktion in kurzen Kreisläufen an Privatpersonen, aber auch an große Restaurants verteilt. Ein Teil davon könnte sogar im Betriebsrestaurant, das sich direkt unter dem Gewächshaus befindet, verarbeitet und verzehrt werden.

Das Gewächshaus, das auf dem Dach des IFSB-Restaurants errichtet wurde, ist eines der vier Pilotprojekte des Groof-Projekts, das von der CDEC-Gruppe geleitet wird. Dieses Projekt, das vom europäischen Interreg NWE-Programm unterstützt und zu 50 Prozent vom Klima- und Energiefonds des Umweltministeriums finanziert wird, zielt darauf ab, die CO2-Emissionen aus dem Bau- und Landwirtschaftssektor zu reduzieren. Durch die Kombination des Energie-Sharings mit lokaler Lebensmittelproduktion könnten jährlich rund 45 Tonnen CO2 eingespart werden.

(pp/L'essentiel)

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