Feuerwerk zum Nationalfeiertag: Ein 11-Jähriger taucht die Hauptstadt in Luxemburgs Farben
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Feuerwerk zum NationalfeiertagEin 11-Jähriger taucht die Hauptstadt in Luxemburgs Farben

LUXEMBURG – Nach zwei Jahren ist das große Feuerwerk zum anstehenden Nationalfeiertag zurück. Zum 34. Mal kümmert sich Jo André um das Spektakel. Seinem Sohn kommt eine ganz besondere Rolle zu.

von
Anna Galik
Jo André in seiner Schaltzentrale.

Jo André in seiner Schaltzentrale.

Musik, schillernde Farben, Leuchten und Glitzern in bis zu 180 Metern Höhe – die 17 Minuten Zauber, die am Mittwochabend anlässlich der Feierlichkeiten vor dem Nationalfeiertag geplant sind, wird dieses Jahr ein elfjähriger Junge abfeuern. Damit erstrahlt das Fest mit seinem Feuerwerk von der Adolphe-Brücke nach zwei Jahren Pandemie-Pause wieder in vollem Glanz.

Das Ganze passiert unter der Führung von Jo André. Der Pyrotechniker arbeitet auf der ganzen Welt und ist Stammgast des am 22. Juni stattfindenden Feuerwerks zum Nationalfeiertag. Er tritt dieses Jahr zum 34. Mal auf, den roten Startknopf wird sein jüngster Sohn drücken. Wegen des Luxemburger Feiertags werden die Farben Rot, Weiß und Blau das Feuerwerk dominieren, ein gold-silbernes Finale gibt es aber trotzdem.

Für die Musik hat André einen Zusammenschnitt von Melodien aus früheren Jahren erstellt. «Die Frist war zu kurz, um einen Komponisten um ein Originalstück zu bitten», erklärt er. Die Branche von Jo André gehörte zu denjenigen, die während der Pandemie auf Standby standen. Außerdem sei es inzwischen noch komplizierter an das zudem meist teure Material zu kommen. Dreizehn Personen waren in den vergangen Tagen damit beschäftigt, das Spektakel aufzubauen, damit es in der Nacht auf Donnerstag die Hauptstadt erstrahlen lassen kann.

Das Feuerwerk muss vorher aufgebaut werden.

Das Feuerwerk muss vorher aufgebaut werden.

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