Zensur – Diese EM-Bilder sahen Sie nicht im Fernsehen

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ZensurDiese EM-Bilder sahen Sie nicht im Fernsehen

Die Fußball-EM ist vorbei. Nicht alles, was in den Stadien passierte, flimmerte auch über den Bildschirm.

In Portugal wird noch immer der EM-Titel gefeiert. Manch ein Landsmann hierzulande dürfte vor Freude später oder gar nicht zur Arbeit erschienen sein.

Die Jubel-Bilder des verletzten Cristiano Ronaldo mit seinen Teamkollegen im Stadion sind nun einige Stunden alt. Die Uefa zeigte sie gerne. Schließlich gehören solche Emotionen zu einem großen Turnier. Der Ausrichter ließ aber auch einige Bilder zensieren. Man wollte als möglichst guter Organisator dastehen. So wurden von der Regie mehrere Vorfälle gar nicht gezeigt.

Der Flitzer im Finale fand den Weg in die weite Welt hinaus nicht. Mit einem dreifachen Flic-Flac stürmte er aufs Feld, ehe er von Ordnern geschnappt wurde (Video oben).

In der Partie zwischen Kroatien und der Türkei flitzte ebenfalls ein Fan aufs Feld. Er jubelte mit Torschütze Luka Modri. Gezeigt wurde er kaum, weil sofort auf andere Kameras umgeschaltet wurde.

(Video: YouTube)

Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw griff sich im ersten Gruppenspiel gegen die Ukraine in die Hose und schnupperte danach an der Hand. Während diese Szene im deutschen TV-Bild nicht zu sehen war, hatte sie der italienische Sender RAI im Kasten.

(Video: Streamable)

Italiens Goalie Gianluigi Buffon freute sich derart über den 2:0-Sieg gegen Belgien, dass er nach dem Schlusspfiff über das Feld Richtung italienische Fankurve rannte und sich an die Latte des Tores hangelte. Er fiel hart auf den Rasen, was im internationalen TV-Bild nicht zu sehen war.

(Video: YouTube)

Die Fan-Ausschreitungen im Stadion nach dem Spiel England gegen Russland wurden von der Uefa nicht als Bildstoff angeboten.

(Video: YouTube)

(L'essentiel/heg)

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