Selfie-Schuhe und Galaxy Blade – Diese Gags machte das Silicon Valley am 1. April

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Selfie-Schuhe und Galaxy BladeDiese Gags machte das Silicon Valley am 1. April

Vom Selfie-Schuh über die Unterwasser-Playstation bis hin zum Handy mit Klinge: Auch in der Tech-Welt kursierten ausgefallene Aprilscherze.

Am heutigen 1. April haben zahlreiche Tech-Unternehmen, teils mit bemerkenswertem Aufwand, ihre Kundschaft an der Nase herumgeführt – oder es zumindest versucht. Wir haben uns (noch einmal) auf die Suche nach den besten Aprilscherzen aus der (digitalen) Welt gemacht.

Freihand- und andere Selfies

Was wäre die heutige Digital-Welt ohne das Selfie? Es gibt wohl kaum noch ein soziales Medium, auf dem die Handy-Selbstporträts nicht hochgeladen, geteilt und kommentiert werden. Klar, dass das Thema auch am 1. April aufgegriffen wird. Schuhhersteller Miz Mooz zum Beispiel hat heute einen Selfie-Schuh enthüllt, der es erlaubt, freihändig Fotos von sich selber zu machen: Einfach das Smartphone vorne in die Schuh-Halterung stecken, schon kann man Selfies schießen, ohne das Handy dabei halten zu müssen.

Auch Honda und Motorola sind auf den Selfie-Zug aufgesprungen. Während der Autohersteller einen mit Kameras bestückten Wagen entwickelt haben will, versuchte der Handy-Fabrikant der Welt weiszumachen, dass der neue MotoSelfieStick in filigraner Handarbeit aus einem Baumstamm gefertigt wird.

Samsung hingegen veröffentlichte eine Meldung zum futuristischen Galaxy-Blade-Smartphone, bei dem nicht nur die Display-Auflösung scharf ist (siehe Bildstrecke). Und wir dachten, Handys dieser Größe würden sich eher als Schneidbrett und nicht als Schneidwerkzeug eignen. Ob das Galaxy Blade über den ebenfalls von Samsung angekündigten, revolutionären Gourmet-Foto-Modus verfügt, der jedes Mahl besser aussehen lässt, als es tatsächlich ist, war nicht in Erfahrung zu bringen.

Und als wären Schneid-Phone und Food-Fotos noch nicht Scherz genug, will das koreanische Unternehmen gleich noch einen Staubsauger-Roboter entworfen haben, der dank Spiderforce-Technologie sogar Wände und Decken reinigen kann.

«Star Wars» und Unterwasser-Gaming

Apropos «Force»: Forschung befasst sich ja meist mit ernsten Themen. Wie schön, kann man den Menschen einmal pro Jahr im Namen der Wissenschaft einen Bären aufbinden. So wollte das Cern in Genf die Existenz der aus den «Star Wars»-Filmen bekannten Macht («Force») nachgewiesen haben. Unklar ist, ob es sich dabei um die dunkle oder helle Seite handeln sollte.

Zum 1. April richtig ins Zeug gelegt hat sich auch Sony Computer Entertainment mit dem aufwendig produzierten Werbevideo zur neuen Unterwasser-Gaming-Brille Playstation Flow:

Auf die Computer-Nostalgiker zielte Microsoft ab. So stellte der Software-Gigant mit MS-DOS Mobile kurzerhand ein Betriebssystem im Retro-Look für seine Lumia-Handys vor.

Scherzschleuder Google

Lustig gings auch bei Google zu und her. Der Suchmaschinen-Riese hat sich gleich zu mehreren Aprilscherzen hinreissen lassen: Einerseits verwandelte das Unternehmen Google Maps in ein Pac-Man-Game, dann wurde ein Hybrid aus analoger Post und Mails vorgestellt ...

... gefolgt von einer gespiegelten Variante der Suchmaschine, die über com.google aufgerufen werden kann. Schließlich präsentierte das Tech-Unternehmen auch noch Google Panda, den kuschligen neuen Sprachassistenten aus Japan.

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