Banks boykottiert D&G – «Diese Kollektion ist rassistisch»
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Banks boykottiert D&G«Diese Kollektion ist rassistisch»

Rapperin Azealia Banks regt sich über die neuste Kollektion von Dolce & Gabbana auf. Denn die italienischen Designer spielen darin mit Symbolismen aus der Kolonialzeit.

«Wer auch immer diese rassistische Kollektion entworfen hat, hat einen Tritt in die Fresse verdient», schreibt Rapperin Azealia Banks erbost auf Twitter. Gerichtet ist die Attacke an die italienischen Designer Domenico Dolce and Stefano Gabbana.

In seiner Frühjahrskollektion 2013 spielt das Duo mit Referenzen an seine Heimat Sizilien. Dazu gehören auch Ohrringe, die an die so genannten Blackamoor-Statuen – klischierte Darstellungen von schwarzen Sklaven – aus der Kolonialzeit erinnern. Für Azelia Banks ein absolutes No-Go: «Es ist einfach so unnötig. Die Kleider wären ohne diese 'Schwarze Mama'-Symbolik ganz in Ordnung gewesen», meint sie. «Ich hasse es einfach, wenn Leute abgedroschene, rassistische Dinge tun und sie dann als Kunst verkaufen», so Banks.

«212» von Azealia Banks:

Die New Yorkerin liebt sonst die Provokation. Ihr Coverbild für das Hipster-Magazin «Dazed & Confused» wurde in sieben Ländern verboten. Grund: Azealia bläst darauf ein himbeerfarbenes Kondom auf. Alles gut und recht. Doch was Dolce & Gabbana sich in Sachen künstlerische Freiheit erlaubt haben, geht der 21-Jährigen zu weit: «Ich werde das Label definitiv boykottieren», so Azealia.

(L'essentiel Online/sei)

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