Coronavirus in Luxemburg – Diese Maßnahmen kommen jetzt wohl auf uns zu

Publiziert

Coronavirus in LuxemburgDiese Maßnahmen kommen jetzt wohl auf uns zu

LUXEMBURG – Am heutigen Montag verkündet Premierminister Bettel, wie es im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitergeht. Das wahrscheinlichste Szenario sieht so aus.

Die Gastronomie darf aller Voraussicht nach keine Gäste mehr empfangen.

Die Gastronomie darf aller Voraussicht nach keine Gäste mehr empfangen.

AFP

Premierminister Xavier Bettel hatte am vergangenen Dienstag das weitere Vorgehen der Regierung unmissverständlich klargemacht: Sollten die Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in den kommenden Tagen nicht merklich nach unten gehen, kommen neue Restriktionen auf das Land zu.

Seither hat sich Lage aber nur leicht gebessert – die täglichen Fallzahlen lagen weiterhin klar über der von der Regierung als kritisch ausgemachten 500er-Marke. Am heutigen Montag verkündet der Premier, ob und welche neuen Maßnahmen Luxemburg im Kampf gegen das Virus bis zum 15. Dezember ergreift.

Aller Voraussicht nach wird die Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 6 Uhr in den kommenden Wochen aufrechterhalten. Davon ausgenommen sind Personen, die sich auf dem Weg zur Arbeit oder von ihrem Job nach Hause befinden.

In Privathaushalten wird die Zahl der Besucher auf zwei Personen aus einem Haushalt herabgesetzt. Derzeit liegt diese zahl noch bei vier.

Restaurants, Cafés und Kneipen werden wohl die nächste bittere Pille schlucken und ihren Betrieb erneut einstellen müssen. Sie dürfen dann wohl lediglich einen Lieferservice und Speisen zum Abholen anbieten.

Die Theater und Kinos des Landes würden ebenfalls wieder dicht gemacht. Museen und Bibliotheken dürfen wohl weiterhin öffnen, wenn sie die Zahl der Besucher begrenzen.

Sportliche Aktivitäten werden wieder ausgesetzt, Sport unter freiem Himmel auf vier Personen beschränkt. Ausnahmen gelten voraussichtlich für Profisportler.

Friseure und Kosmetikstudios dürfen weiterhin ihre Kundschaft empfangen.

In den Lyzeen wird die Lehre wohl wieder im Wechsel zwischen Fern- und Präsenzunterricht stattfinden. Nach Angaben des Bildungsministeriums seien die Schulen bereit dafür, man wolle das System allerdings im Vergleich zum ersten Lockdown leicht abändern. In den Grundschulen sind keine Veränderungen zu erwarten.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

Deine Meinung