Brandgefährlich: Diese Stellen vergisst du beim Eincremen

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BrandgefährlichDiese Stellen vergisst du beim Eincremen

Die Hitzewelle hat uns voll im Griff, ohne Sonnencreme geht gar nichts mehr. Trotzdem gehen diese fünf Stellen immer wieder vergessen.

Aufruf an alle Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbeter: Diese fünf Stellen solltest du beim Eincremen mit Sonnenschutz nicht vergessen.

Aufruf an alle Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbeter: Diese fünf Stellen solltest du beim Eincremen mit Sonnenschutz nicht vergessen.

Unsplash/freestocks

Mitten im Hitzesommer laufen die Sonnencreme-Verkäufe heiß. Gut so – schließlich wird es für die Haut sonst richtig gefährlich: Direkte Sonneneinstrahlung ohne Schutz erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Dazu kommen frühzeitige Hautalterung und der Klassiker, schmerzender Sonnenbrand. Alles bekannte Sonnen-Folgen. Und trotzdem gibt es ein paar Stellen am Körper, die immer wieder vergessen gehen. Auf diese fünf solltest du besonders achten:

1. Augenlider

Eine Bekannte der Autorin erschien zu einem Treffen kürzlich mit seltsam platziertem rotem Lidschatten. Oder war es eine Augenentzündung? Weder noch: «Ich habe mir beim Dösen im Schwimmbad beide Augenlider verbrannt.» Und ja, laut Aussage der Geplagten ist das genauso schmerzhaft, wie es sich anhört.

Die besonders empfindliche Haut um die Augen will unbedingt geschützt werden. Um Irritationen zu vermeiden, empfehlen sich Cremes oder Sticks für sehr empfindliche Haut und eine Sonnenbrille mit dem CE-Zeichen innen am Bügel. Für das Schwimmbad, den Strand oder die Berge eignen sich von den vier Kategorien nur Kategorie drei und vier.

2. Fußsohlen

Die dicke Hornhautschicht an den Füßen schützt bis zu einem gewissen Grad vor Sonnenbrand. Wer allerdings regelmäßig zur Pediküre geht, sollte sich vorsehen, denn Sonnenbrand an den Fußsohlen ist enorm schmerzhaft (hier ist es nicht eine Bekannte, sondern die Autorin selbst, die aus Erfahrung spricht).

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen: Die Fußsohlen gleich zu Beginn eincremen und auf dem (hoffentlich noch sandfreien) Strandtuch abstellen. Und wo du gerade dabei bist: Auch den Fußrücken nicht vergessen!

3. Narben und Tattoos

Ans Eincremen denken noch die meisten. Doch wusstest du, dass Narben speziellen Schutz benötigen? Frische Narben sollten die ersten sechs bis acht Wochen ganz aus der Sonne gehalten werden. Danach gilt im ersten Jahr: Mindestens Lichtschutzfaktor 50, lieber mehr – ansonsten droht eine Hyperpigmentierung, bei der sich das Narbengewebe und die darum liegende Haut dunkel verfärben.

Da ein Tattoo immer auch eine Hautverletzung ist, ist das Risiko hier das gleiche. Regelmäßiges Extra-Cremen sollte daher die Devise sein. Das hält dein Tattoo auch länger schön.

4. Lippen

Die Lippen enthalten kaum Melanin – der Farbstoff, der sonst dafür sorgt, dass wir bräunen und einen gewissen Eigenschutz vor der Sonne aufbauen. Auch die Haut ist hier viel dünner als an anderen Körperstellen. Daher sind Lippen besonders anfällig für Sonnenbrand und sollten unter keinen Umständen vergessen werden. Es gibt jede Menge Pflegestifte, die deine Lippen schützen. Hast du Letztere aber gerade nicht zur Hand, tut es auch handelsübliche Sonnenmilch.

5. Hände

Im Schwimmbad regelt sich das Eincremen der Hände meist von selbst – sie sind viel mehr ein Alltagsproblem. Denn während für viele von uns der Sonnenschutz im Gesicht unumgänglich ist, werden die Hände nach dem morgendlichen Eincremen gewaschen und los gehts. Schutzlos. Das ist leider nicht die beste Idee: Neben den gängigen Risiken sind die Hände auch dafür bekannt, das wahre Alter zu offenbaren. Ohne Schutz schlagen sie gerne mal ein paar Jahre drauf. 

(L´essentiel/Malin Mueller)

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