Zehn Tage Führerschein – Dieser Fahrneuling pfeift auf alle Regeln

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Zehn Tage FührerscheinDieser Fahrneuling pfeift auf alle Regeln

ROOST - Nach nur zehn Tagen war der Lappen wieder weg. Ein betrunkener Fahranfänger hat in Luxemburg ein nicht zugelassenes und unversichertes Auto kutschiert.

Ein Führerschein steht für Freiheit. Ein Ausweis der unbegrenzten Möglichkeiten. Wenn der Fahrtwind bei den ersten Touren durch die Mähne weht, kann einen nichts und niemand aufhalten. Das dachte zumindest dieser Fahranfänger in der luxemburgischen Gemeinde Roost.

Denn nur zehn Tage nach dem Erhalt seiner Fahrerlaubnis hat der junge Mann scheinbar alle Kenntnisse aus der theoretischen Ausbildung in der Fahrschule aus dem Fenster geworfen. Zumindest das erste Gefühl der Unbesiegbarkeit sollte sich nach dem Rendezvous mit der Polizei in Abgasluft aufgelöst haben.

Fast alle Papiere ungültig

Gegen 2.30 Uhr stoppten die Beamten den Wagen des Anfängers in der Nacht zum Freitag. Auf der Nationalstraße 7 kontrollierten sie ihn an der Einfahrt einer Tankstelle. In Anbetracht des erst zehn Tage alten Lappens sollten die Polizisten im Folgenden vermutlich ungläubig die Brauen gehoben haben. An Papieren fehlte dem Draufgänger so ziemlich alles.

Die Steuerbescheinigung war abgelaufen, die technische Kontrollbescheinigung sogar seit einem halben Jahr nicht mehr gültig. Und einen Versicherungsnachweis konnte der Fahrer gar nicht erst vorzeigen. Als wäre das nicht genug, hatte der Lenkradnovize wohl versucht, die fehlenden Paragraphen mit Promille auszugleichen. Sein Alkoholwert war fast doppelt so hoch wie erlaubt.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der jungfräuliche Verkehrssünder am Ende freiwillig auf sein Fahrzeug verzichtete. Was ihm bleibt sind zehn Tage mit wehendem Haar und eine Geschichte zum Kopfschütteln.

(jm/L'essentiel)

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