Eins, zwei, drei – Dieser Frosch hat zehn Beine

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Eins, zwei, dreiDieser Frosch hat zehn Beine

Diese scheinbare Amphibie besteht aus fünf Menschen. Das Bild stammt von einem Bodypainter, der seine Models gern auch als täuschend echte Melonen oder Scheiterhaufen inszeniert.

Man muss schon sehr genau hinsehen, um alle fünf Körper zu entdecken, die diesen Frosch bilden. Oder man schaut sich das «Beweisvideo» (s. unten) an. Das Werk ist eines der schönsten Bilder des Bodypainters Johannes Stötter.

Der Österreicher verwandelt seine Models aber nicht nur in Tiere, sondern wahlweise auch in Pflanzen, leblose Objekte oder Teile einer Landschaft. Was die meisten seiner Bilder aber gemeinsam haben, ist die optische Täuschung: Oft sieht man erst auf den zweiten Blick, wo sich der Mensch versteckt.

«Mein erstes Bodypainting habe ich mit 23 gemacht», sagt der heute 35-Jährige zur «Daily Mail». Von da an gabs kein Halten mehr. Mittlerweile hat er rund 100 Werke vollendet. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass Stötter allein für die Planung eines Bildes bis zu fünf Monate benötigt. Das eigentliche Malen nimmt dann nochmals bis zu acht Stunden in Anspruch. Und danach muss der Körper ja noch in Szene gesetzt und fotografiert werden.

Für seine Werke wurde der Bodypainter übrigens mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Weltmeistertitel 2012.

(L'essentiel Online/kmo )

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