Wasserschaden – Dieser Sensor verrät, ob dein iPhone kaputt ist
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WasserschadenDieser Sensor verrät, ob dein iPhone kaputt ist

Eine falsche Bewegung und schon ist der Kaffee über dem Handy ausgeschüttet oder das Gerät landet im WC. So findest du heraus, ob dein iPhone einen Wasserschaden hat.

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Unfälle passieren mit dem Handy schnell.

Unfälle passieren mit dem Handy schnell.

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Es ist schnell aus der Hand gerutscht …

Es ist schnell aus der Hand gerutscht …

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… und landet im Wasser.

… und landet im Wasser.

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Es ist schnell passiert – eine falsche Bewegung und schon ist das Handy aus der Hand geglitten. Im schlimmsten Fall landet dieses im WC, in der Badewanne oder im See. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass der Kaffee oder das Wasserglas über einem Handy ausschüttet. Zwar sind Modelle wie das iPhone 7 (Plus), iPhone 8 (Plus) und das iPhone X wasserresistent, komplett wasserfest ist aber keines der Apple-Modelle. So kann es also durchaus sein, dass ein iPhone nach solch einem ungewollten Tauchgang plötzlich nicht mehr ganz so funktioniert wie gewünscht.

Ob das Handy tatsächlich einen Wasserschaden erlitten hat, lässt sich mit einem einfachen Trick, den nur wenige kennen, überprüfen. Denn wie Apple auf seiner Website beschreibt, verfügen iPhones über einen versteckten Sensor, der anzeigt, ob das Gerät einen Wasserschaden hat oder nicht. Das ist wichtig zu erfahren, denn Wasserschäden an Apple-Geräten werden nicht durch die Garantie abgedeckt.

Wechselt Farbe

iPhones und die meisten iPods, die nach dem Jahr 2006 hergestellt wurden, verfügen über diesen Wasserschaden-Sensor. Dieser nennt sich Liquid Contact Indicator oder LCI. Bei neueren iPhone-Modellen befindet sich dieser Sensor im SIM-Karten-Slot. Um zu überprüfen, ob ein iPhone einen Wasserschaden erlitten hat, muss man also zuerst das SIM-Karten-Fach entfernen. Bei älteren Geräten kann sich der Sensor auch in der Kopfhörer-Buchse befinden (siehe Bildstrecke).

Im Normalzustand ist dieser Sensor weiß oder silbern. Falls das Gerät großer Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, färbt er sich aber rot ein. Je nach Lage kann der Sensor schwierig zu erkennen sein, weshalb Apple empfiehlt, ein Vergrößerungsglas und eine starke Lichtquelle für die Inspizierung zu verwenden.

Um sicherzugehen, dass hohe Luftfeuchtigkeit oder große Temperaturunterschiede keinen Einfluss auf die Färbung des Sensors haben, hat Apple diesen ausgiebig getestet. Ist er rot eingefärbt, kann man also mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass das Gerät einen Wasserschaden hat.

(L'essentiel/Dominique Zeier)

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