Filme am Wochenende: Dieser Thriller mit Harry Styles zeigt feministischen Sex

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Filme am WochenendeDieser Thriller mit Harry Styles zeigt feministischen Sex

Florence Pugh spielt die weibliche Hauptrolle, ein queeres Drama aus Frankreich – das und mehr gibts dieses Wochenende im Kino.

Der Trailer zu «Don’t Worry Darling».

Warner Bros.

«Don’t Worry Darling»

Was ihr Ehemann Jack (Harry Styles) arbeitet, weiß Alice (Florence Pugh) nicht. Es ist 1950 und die beiden leben in Victory, einer Stadt, in der Männer für das strenggeheime gleichnamige Projekt vom CEO Frank (Chris Pine) arbeiten. Alice kümmert sich wie alle anderen Frauen um den Haushalt – putzen, kochen, waschen, Ballettstunden besuchen und Dinner-Partys schmeißen.

Die Vorteile vom Leben in Victory: Frank erfüllt den Bewohnerinnen und Bewohnern jeden Wunsch, die einzige Bedingung ist absolute Loyalität und Diskretion, was das Projekt anbelangt. Alice kommen jedoch immer mehr Zweifel an ihrem Lebensstil. Sie will nachforschen, welche Schattenseiten sich hinter Victory verbergen. Der Thriller ist eine Regiearbeit von Olivia Wilde. Ihr war es wichtig, dass die weibliche Hauptrolle den Film anführt.

Sex soll auf feministische Weise thematisiert werden: «Die besten Versionen von weiblicher Lust, die man heutzutage sieht, sind in queeren Filmen», sagt Wilde zu «Variety». «In Hetero-Sexszenen ist der Fokus auf Männer als Empfänger der Lust fast allgegenwärtig» – das sollte sich in «Don’t Worry Darling» ändern. «Ich will, dass das Publikum realisiert, wie selten weibliche Lust gezeigt wird», erklärt sie gegenüber der «Vogue». Im Vorfeld wirbelte der Film Kontroversen auf: Darunter eine angebliche Beziehung zwischen Wilde und Styles, Unstimmigkeiten bei Wilde und Pugh sowie eine Umbesetzung (ursprünglich sollte Shia LaBeouf die Rolle des Jack spielen). 

«Triangle of Sadness»

Das junge Männer-Model Carl (Harris Dickinson) und die erfolgreiche Influencerin Yaya (Charlbi Dean Kriek), in deren Beziehung es ein wenig kriselt, sind es gewohnt, ihr Luxus-Leben auf Instagram zu vermarkten. Als sie auf eine Kreuzfahrt für Superreiche eingeladen werden, können sie Erholung und Arbeit perfekt miteinander verbinden – sich mit einem Champagner-Glas auf dem Sonnendeck zu räkeln, ist schließlich absolut social-media-tauglich.

Hinter den Kulissen geht es jedoch weit weniger paradiesisch zu. Während sich der dauerbetrunkene, marxistische Kapitän (Woody Harrelson) in seiner Kabine einschließt, versucht die Crew unter Leitung ihrer perfektionistischen Chefin Paula (Vicki Berlin), den verwöhnten Gästen jeden noch so absurden Wunsch zu erfüllen. Als das obligatorische Kapitänsdinner, zu dem sich der Captain dann doch noch breitschlagen lässt, ausgerechnet während eines Sturms stattfindet, laufen die Dinge jedoch völlig aus dem Ruder.

«Avatar» (Re-Release)

Drei Monate vor dem zweiten «Avatar»-Film namens «Avatar: The Way of Water» kommt der erste Teil nach dreizehn Jahren nochmals auf die Leinwand: Forschende reisen im 22. Jahrhundert zum Planeten Pandora, um dort Rohstoffe zu gewinnen.

Das Volk, das auf Pandora lebt, nennt sich Na’vi – da Menschen auf dem Planeten nicht atmen können, schlüpfen die Forschenden in Avatare, die wie Na’vi aussehen.

Der Trailer zu «Avatar».

Disney

Was schaust du dir im Kino an?

(afp/dpa/vs)

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