Renault Morphoz – Dieses Auto kann sich verwandeln
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Renault MorphozDieses Auto kann sich verwandeln

Renault präsentiert mit der Studie Morphoz ein wandelbares Auto. Auf Knopfdruck wächst es um 40 cm.

Die Idee an sich ist nicht neu: Ein Auto, dass sich verwandeln kann, das haben auch schon andere versucht. Unvergessen etwa der Citroën C3 Pluriel, der vom Kleinwagen über einen Targa zu einem Roadster umgebaut werden konnte – der Wagen war kein Erfolg und wurde 2010 eingestellt. Oder die Studie Presto des Schweizer Autoherstellers Rinspeed, die sich von einem viersitzigen Cabriolet in einen winzigen Zweiplätzer verkleinern konnte.

In eine ähnliche Kerbe schlägt nun die Renault-Studie Morphoz – sie wäre ein Highlight an der abgesagten GIMS gewesen. Das Elektroauto in Crossover-Proportionen kann sich je nach Einsatzzweck um 40 Zentimeter verlängern respektive verkürzen. Für die Stadt ist der Morphoz ein 4,4 Meter langer Kleinwagen (City Mode), für längere Strecken wird er zur 4,8 Meter langen Reiselimousine (Travel Mode). In diesem Modus kann der Morphoz eine zusätzliche Batterie andocken, in dem er über eine dafür vorgesehene Plattform fährt – die Batteriekapazität vergrößert sich so um 50 auf 90 Kilowattstunden, die Reichweite soll dadurch von 400 auf 700 Kilometer anwachsen.

Der Radstand bleibt in beiden Varianten unverändert bei 2,73 Meter, es verlängert sich nur die Frontpartie und das Heck inklusive Kofferraum. Im City Mode fahren die Rücksitze etwas nach hinten, damit die Passagiere möglichst viel Platz zur Verfügung haben, im Travel Mode vergrößert sich der Laderaum im Heck. Witziges Detail: Wenn die Frontpartie nach vorne ausfährt, verändert sich automatisch die Lichtsignatur des Morphoz – das Auto wird also nicht nur länger, sondern erhält auch optisch einen anderen Charakter.

(L'essentiel)

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