Lucky Punch oder Knockout? – Donald Trump kommentiert Holyfield-Comeback

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Lucky Punch oder Knockout?Donald Trump kommentiert Holyfield-Comeback

Reden kann er: Der 75-jährige Ex-Präsident der Vereinigten Staaten wird am Samstag einen Boxkampf des früheren Schwergewichtsweltmeisters Evander Holyfield kommentieren.

«Ich liebe großartige Kämpfer und großartige Kämpfe», erklärte Trump in einer Mitteilung des Streamingdienstes Fite TV.

«Ich liebe großartige Kämpfer und großartige Kämpfe», erklärte Trump in einer Mitteilung des Streamingdienstes Fite TV.

AFP

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat eine neue Beschäftigung: Der 75-Jährige wird am Samstag einen Boxkampf des früheren Schwergewichts-Weltmeisters Evander Holyfield gegen den brasilianischen Kampfsportler Vitor Belfort kommentieren. «Ich liebe großartige Kämpfer und großartige Kämpfe», erklärte Trump in einer Mitteilung des Streamingdienstes Fite TV. «Ich freue mich darauf, am Samstagabend beides zu sehen und meine Gedanken am Boxring zu teilen. Ihr wollt dieses besondere Ereignis nicht verpassen.»

Der Kampf wird am Samstag im Hard Rock Hotel and Casino in Hollywood im Bundesstaat Florida ausgetragen. Trump wird dann gemeinsam mit seinem Sohn Donald Junior als Gastkommentator auftreten. Wer bei der Übertragung auf Fite zuschalten will, muss dafür 49,99 Dollar zahlen.

Trump und der Boxsport haben Geschichte

Dann wird sich zeigen, über wie viel Fachwissen der im vergangenen November abgewählte Rechtspopulist verfügt. Erfahrung mit dem Boxsport hat er aber: Als er noch Casinos in der Glücksspiel-Stadt Atlantic City besaß, wurden dort zahlreiche Boxkämpfe ausgetragen.

Der Kampf am Samstag bedeutet das Comeback des 58-jährigen Holyfield, dessen letzter Kampf zehn Jahre zurückliegt. Eigentlich hatte Boxlegende Oscar De La Hoya gegen Vitor Belfort ein Comeback geben wollen. Wegen einer Covid-19-Erkrankung fiel der 48-Jährige aber aus – und Holyfield sprang ein. Der Boxkampf findet am 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 statt, an dem der fast 3000 Anschlagsopfer gedacht wird.

(L'essentiel/AFP/sys)

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