Rummel in Schweden – Dopingvorwürfe gegen Zlatan Ibrahimovic

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Rummel in SchwedenDopingvorwürfe gegen Zlatan Ibrahimovic

Die Anschuldigungen kommen aus der Heimat: Schwedens Leichtathletik-Nationaltrainer behauptet, der Fußballer habe während seiner Zeit bei Juve gedopt.

In Schweden herrscht riesiger Rummel um Zlatan Ibrahimovic. Rummel, auf den der 34-Jährige verzichten könnte. Einen Tag nach dem 2:2 mit Paris Saint-Germain in den CL-Viertelfinales gegen Manchester City erhebt Schwedens Leichtathletik-Nationaltrainer Ulf Karlsson schwere Vorwürfe gegen den Stürmer: Ibrahimovic soll während seiner Zeit bei Juventus Turin, also zwischen 2004 und 2006, gedopt haben.

Den Beweis sieht der renommierte Trainer in der Gewichtszunahme während der Zeit im Piemont. «Zlatan legte bei Juventus Turin in einem halben Jahr über zehn Kilo an Gewicht zu. Ich glaube, dass er gedopt war», mutmaßte Karlsson während eines Talks in Schweden.

Rapide Gewichtszunahmne

Dann konkretisierte er: «Das steht für mich fest.» Er glaube aber, dass Ibrahimovic nicht wissentlich gedopt habe. In welcher Zeitspanne genau er die rapide Gewichtszunahme ausgemacht hat, hat er nicht gesagt. Ibrahimovic, der nie positiv getestet wurde, hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Ein Blick auf Fotos von Ibrahimovic aus jungen Jahren (oben) zeigt, dass sich sein Körper nach seinem Weggang aus Amsterdam, wo er zwischen 2001 und 2004 für Ajax spielte, veränderte. Aber es ist kein Geheimnis, dass Gewichtszunahme bei jungen Sportlern normal ist. Dies fügte auch der Leichtathletik-Coach an. Nichtsdestotrotz blieb Karlsson bei seiner Behauptung. Weil die Verwandlung in einem zu kurzen Zeitraum vonstatten gegangen sei.

(L'essentiel/als)

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