Kritik an Reise : Drei Flugzeuge, vier Busse – Bayern protzen bei Auswärtsreise
Publiziert

Kritik an Reise Drei Flugzeuge, vier Busse – Bayern protzen bei Auswärtsreise

Der FC Bayern sorgt derzeit besonders abseits des Spielfelds für Wirbel. Nun fliegt der deutsche Rekordmeister gar mit drei Fliegern zu einem Auswärtsspiel.

1 / 4
Der FC Bayern lässt sich die Auswärtsreise nach Wolfsburg so einiges kosten.

Der FC Bayern lässt sich die Auswärtsreise nach Wolfsburg so einiges kosten.

Flightradar24
Gleich drei Privatjets wurden eingesetzt. (Symbolbild)

Gleich drei Privatjets wurden eingesetzt. (Symbolbild)

albspotter / Jürgen Lehle
Am Abend fand noch die offizielle Meisterfeier statt. In Tracht wurde gefeiert.

Am Abend fand noch die offizielle Meisterfeier statt. In Tracht wurde gefeiert.

via Mladen Lackovic

Der FC Bayern München hat die Saison mit einem 2:2 in Wolfsburg abgeschlossen. Zu reden gab danach nicht nur das dritte sieglose Spiel in Serie, sondern auch die Anreise von München nach Wolfsburg. Die Bayern ließen sich die Reise so einiges kosten – auch umwelttechnisch.

Wie die «Bild» schreibt, wurden drei Privatjets der Firma Private Wings eingesetzt. Am Freitag reiste die Mannschaft mit zwei Maschinen vom Flughafen Oberpfaffenhofen in der Nähe von München in Richtung Wolfsburg. Die beiden Vorstandsmitglieder Oliver Kahn und Jan-Christian Dreesen folgten mit einer kleinen Maschine am Samstag zu zweit nach Wolfsburg und danach wieder zurück.

Lewandowsi-Wechseltheater

Auch vier Busse wurden eingesetzt, zwei in Wolfsburg und zwei in München. Das Brisante an dem Trip: Der deutsche Serienmeister ist Mitglied der bayrischen Klima-Allianz – nicht ganz passend zur Flugshow. Ein möglicher Grund für die Art der Reise: Am Abend fand noch die offizielle Meisterfeier statt. In Tracht wurde der zehnte Titel in Serie gefeiert.

Trotz Meisterschaft sorgten die Bayern zuletzt für eine Menge Wirbel. Es gibt viele Nebenschauplätze im Club. Der größte: ein möglicher Wechsel von Robert Lewandowski. Der Weltfußballer würde die Bayern gerne verlassen. Bayern-Boss Oliver Kahn sprach aber ein Machtwort. Vor Sommer 2023 gehe nichts für Lewandowski, sagte er mit Verweis auf dessen Arbeitspapier. «Diesen Vertrag wird er erfüllen – basta!»

(L'essentiel/fss)

Deine Meinung

1 Kommentar