Befreiung missglückt – Drei Geiseln des Frachters «Beluga» tot

Publiziert

Befreiung missglücktDrei Geiseln des Frachters «Beluga» tot

Ein Befreiungsversuch des gekaperten deutschen Frachters «Beluga Nomination» ist gescheitert. Zwei Geiseln wurden getötet, ein Ingenieur ertrank. Das meldet die «Bild»-Zeitung.

Die Piraterie vor der Küste Somalias hat laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) viele Profiteure.

Die Piraterie vor der Küste Somalias hat laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) viele Profiteure.

Nach Angaben des deutschen Tabloids ist vergangene Woche ein Befreiungsversuch des gekaperten Frachters «Beluga Nomination» gescheitert: Zwei Geiseln sollen exekutiert worden sein. Außerdem sei am Freitag der leitende Ingenieur bei einem Fluchtversuch ertrunken.

Die Bremer Reederei hat bestätigt, in Kontakt zu den sieben Geiseln zu stehen, die sich noch an Bord befinden und zeigt sich von der Brutalität der Piraten erschüttert. Seit Samstag, so der «Weser-Kurier», wird mit einem Vermittlungsführer, der von den Piraten designiert wurde, verhandelt.

Das Schiff ist seit über zwei Wochen in der Gewalt von somalischen Piraten. Schon im Oktober war ein Frachter der Bremer Reederei gekappert und von der britischen Marine befreit worden.

L’essentiel Online

Deine Meinung