Schweiz – Drei Meter lange Schlange mitten im Dorf

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SchweizDrei Meter lange Schlange mitten im Dorf

Eine Riesenschlange hat am Sonntag ein Passant in einem Dorf nahe Basel in der Schweiz entdeckt. Giftig ist das Tier zwar nicht, aber als Würgeschlange ist sie gefährlich.

«Das ist eine absolute Schweinerei, dass solch eine Riesenschlange augesetzt wird», sagt Jürg Meier, Schlangenexperte und Professor der Uni Basel in der Schweiz. Kurz vor 17 Uhr stieß ein Passant an der Bachgrabenpromenade im schweizerischen Allschwil nahe Basel auf eine mehr als drei Meter lange Schlange. «Da der Mann selbst große Schlangen hält, nahm er das Tier in eine Decke gewickelt in einer Tasche zunächst mit nach Hause. Dann informierte er die Polizei», sagt Polizeisprecher Meinrad Stöcklin.

Ein Reptilienspezialist identifizierte das Tier in der Folge als Boa Constrictor mit einer eindrücklichen Länge von 3.10 Metern, einem Gewicht von 22 Kilo und einem Durchmesser von 20 bis 25 Zentimeter. Die Boa Constrictor ist ungiftig. Sie sei aber in dieser Dimension als Würgeschlange nicht ganz ungefährlich, teilte die Polizei mit.

Haltungserlaubnis für Riesenschlangen

«Für Riesenschlangen braucht es eigentlich eine Haltungsbewilligung, doch davon ist gerade die Boa Constrictor ausgenommen», so der Experte Meier. Zudem könnte das Tier im Sommer mehrere Monate in der freien Natur überleben und sich von Mäusen und Ratten ernähren.

Die Schlange befindet sich momentan in der Obhut eines Spezialisten, ein geeigneter Platz wird gesucht. Wem die Boa Constrictor gehört, ist unklar.

(L'essentiel Online/ahp)

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