Autobahnausbau – Dreispurig ab der Grenze?

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AutobahnausbauDreispurig ab der Grenze?

Die französischen Nachbarn wollen die Autobahn A31 zwischen der Grenze bei Düdelingen und Thionville in beide Richtungen dreispurig ausbauen.

77 000 Autofahrer nutzen am Tag die A 31. Der Abschnitt zwischen der luxemburgisch-französischen Grenze und Thionville gehört zu den meist befahrenen Autobahnabschnitten Frankreichs.

77 000 Autofahrer nutzen am Tag die A 31. Der Abschnitt zwischen der luxemburgisch-französischen Grenze und Thionville gehört zu den meist befahrenen Autobahnabschnitten Frankreichs.

L'essentiel

Ständig im Stau stehen die 77 000 Autofahrer zwischen der luxemburgisch-franzsösichen Grenze und Thionville. Nun gibt es – und das nicht zum ersten Mal – Hoffnung, dass das ewige Stop-and-go bald der Vergangenheit angehören könnte. Anlass dazu gibt ein «konsolidiertes Projekt» des Pariser Umweltministeriums, das die künftige Ausgestaltung der französischen Straßeninfrastruktur plant.

In diesem Rahmen ist der Ausbau der A31 von zweimal zwei auf zweimal drei Spuren im Norden des Departement Moselle vorgesehen. Sollte das Projekt wirklich die Verkehrssituation auf der Strecke entspannen, kann sich jeder Autofahrer vorstellen, welche Folgen der Übergang von drei auf zwei Spuren dann in Luxemburg dann hätte. Was wie eine neue Staugarantie im Großherzogtum klingt, dafür gibt es bislang keinen Ausweg. Auf Luxemburger Seite sind keine Gelder für einen Ausbau der A3 vorgesehen.

Aufatmen können auch die Bewohner von Thionville – denn das Projekt aus Paris sieht eine Ortsumgehung vor. Dafür gab es auf lokaler Ebene bisher jedoch keine Mehrheit.

L’essentiel Online mit Patrick Jacquemot

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