Sie war erst 16 – Drogen und Sex-Partys – Maradona-Ex packt aus
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Sie war erst 16Drogen und Sex-Partys – Maradona-Ex packt aus

2000 lernt die damals 16-jährige Mavys Alvarez Fußball-Superstar Diego Maradona kennen. Einem amerikanischen TV-Sender verrät die Kubanerin pikante Details über ihre Beziehung.

Weil er einige Monate zuvor beinahe an einer Überdosis Kokain stirbt, zieht sich Diego Maradona (zu diesem Zeitpunkt 39) im Jahr 2000 auf Kuba zurück, um dort einen Drogen-Entzug zu machen. Dort lernt der Superstar die damals 16-jährige Mavys Alvarez kennen, kurz darauf sind die beiden ein Paar. Nun hat die Kubanerin in einem Interview im US-TV über die turbulente Beziehung der beiden ausgepackt.

«Ich wurde auf der Straße von einem Mann angesprochen. Der fragte mich, ob ich Maradona treffen wolle», sagt die heute 37-Jährige. Eigentlich hätte sie gar kein Interesse gehabt, sich dann aber doch überzeugen lassen. «Es sei wichtig, Maradona zu helfen, er sei eine weltweit bekannte Persönlichkeit und ein Freund Kubas», habe man ihr gesagt.

Alvarez sollte an Sex-Partys teilnehmen

Zu Beginn sei Maradona höflich gewesen und habe auch ihre Familie zum Essen eingeladen. «Nachdem wir ungefähr sechs Monate zusammen waren, hat er versucht, mich dazu zu überreden, Kokain zu nehmen», behauptet Alvarez heute. Schließlich habe sie mit dem Drogenkonsum begonnen, weil sie ihm gefallen wollte.

Die argentinische Fußball-Legende habe zudem auch andere Dinge von ihr verlangt. Angeblich habe er sie mehrfach gebeten, an Sexpartys mit Freunden teilzunehmen. Die junge Kubanerin weigerte sich aber. Ebenfalls wollte Maradona Alvarez zu einer Brust-OP bewegen – mit Erfolg. Trotzdem geht es kurze Zeit später mit der Beziehung abwärts.

Todestag jährt sich

Maradona ist nur noch selten auf Kuba, möchte aber dennoch, dass Alvarez ihr Studium abbricht. «Er wollte keine College-Freundin. Vielleicht hat es ihm nicht gefallen, dass ich morgens zur Schule musste», sagt seine Ex-Freundin. 2005 beendet sie schließlich die Beziehung mit Maradona, nachdem sie einen neuen Mann kennengelernt hatte.

Maradona selbst führt in den Folgejahren weiter ein turbulentes Leben. Im März 2019 bekennt er sich zur Vaterschaft von drei Kindern aus der Zeit auf Kuba. Offiziell hat der ehemalige Weltfußballer heute acht Nachkommen, weitere kämpfen noch vor Gericht um Anerkennung.

Am 25. November jährt sich der Todestag von Maradona erstmals. Im vergangenen Jahr verstarb der Argentinier an den Folgen eines Herzinfarkts. Gegen sieben Mitglieder des medizinischen Team um Maradonas Leibarzt laufen noch heute Ermittlungen um seinen Tod.

(L'essentiel/law)

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