Luftverkehr – Drohnen flogen in der Nähe des Findels

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LuftverkehrDrohnen flogen in der Nähe des Findels

LUXEMBURG – In den letzten vier Jahren wurden in der Nähe des lux-Airport mindestens zwei nicht identifizierte Drohnen entdeckt, sagte François Bausch.

In den letzten vier Jahren waren in der Nähe vom lux-Airport einige Drohnen unterwegs.

In den letzten vier Jahren waren in der Nähe vom lux-Airport einige Drohnen unterwegs.

In den letzten Wochen haben Drohnen den Flugverkehr an den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick gestört, was zu erheblichen Verlusten für Airports und Airlines geführt hat. «Der Flughafen Luxemburg hat noch keinen Vorfall erlebt, der mit dem absichtlichen und wiederholten Eindringen unbemannter Fluggeräte in den Luftraum zusammenhängt», sagte François Bausch, Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten, in einer parlamentarischen Antwort am Dienstag.

Auf die Frage des Abgeordneten Mars Di Bartolomeo (LSAP) hin wies François Bausch jedoch darauf hin, dass in den letzten vier Jahren zweimal nicht identifizierte Drohnen in der Nähe des Luxemburger Flughafens beobachtet wurden, «sowie auf einen Vorfall am 14. April 2015, der eine nicht autorisierte und nicht identifizierte Drohne und ein Passagierflugzeug betraf, der Gegenstand einer förmlichen Untersuchung durch die Administration des enquêtes techniques war».

Drohnen-Radar in der Entwicklungsphase

Im Großherzogtum wird die Polizei systematisch informiert, wenn Drohnen von Flugzeugen entdeckt werden, die mit der luxemburgischen Flugsicherung in Kontakt stehen. Die Flugsicherung (ANA) informiert die Direktion der Zivilluftfahrt (DAC) über jeden dieser Vorfälle durch detaillierte Berichte. Zur Erinnerung: Alle Drohnen-Nutzer müssen mindestens zwei Wochen vor dem Flug ihres Fluggeräts die Genehmigung des DAC einholen. In vielen Gebieten ist es strengstens verboten zu fliegen.

«Die Erkennung und Neutralisierung von Drohnen, die auf einem Flughafen eingesetzt werden, ist nach wie vor äußerst komplex», fügte der Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten hinzu. «Radare, die für die Flugsicherung eingesetzt werden, sind nicht in der Lage, so kleine Flugobjekte zu erkennen. Nur spezialisierte Radare (Anmerkung der Redaktion: derzeit in Entwicklung) können Objekte von etwa zehn Zentimetern Länge in einem Radius von fünf Kilometern lokalisieren.»

(pp/L'essentiel)

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