Strafen – Drücken Raser bald wieder die Schulbank?

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StrafenDrücken Raser bald wieder die Schulbank?

LUXEMBURG – Kommen pädagogische Maßnahmen für Verkehrssünder? Die Regierung hat die Idee offenbar noch nicht abgeschrieben.

Die Polizei könnte bei der Bestrafung von Rasern bald zu drastischeren Strafen greifen.

Die Polizei könnte bei der Bestrafung von Rasern bald zu drastischeren Strafen greifen.

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Die Regierung hat bei der Vorstellung ihres Schlachtplans zum Thema Radarfallen 2014 nicht nur die Installation fixer Blitzer angekündigt. Ebenfalls im Gespräch waren auch pädagogische Maßnahmen, die Verkehrssündern anstatt Bußgeldern aufgebrummt werden sollen. Doch während die Radarfallen schon eifrig blitzen, kümmert sich noch immer eine Arbeitsgruppe um die Lehrmaßnahmen. «Die Idee bleibt aktuell», erklärt das Verkehrsministerium. «Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft die Machbarkeit.»

Raymond Schintgen, der neue Präsident der Vereinigung der Verkehrsopfer, ist von den Effektivität der Strafen überzeugt. «Man könnte sich vorstellen, dass ein Autofahrer, der die Höchstgeschwindigkeit sehr überschritten hat, seinen Führerschein behalten könnte – und dafür Sozialstunden ableisten oder mit Opfern von Verkehrsunfällen arbeiten muss.»

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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