Abgas-Skandal: Durchsuchungen bei Suzuki wegen Diesel-Abschalteinrichtungen
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Abgas-SkandalDurchsuchungen bei Suzuki wegen Diesel-Abschalteinrichtungen

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Frankfurter Staatsanwaltschaft finden aktuell Durchsuchungen in Deutschland, Italien und Ungarn statt.

Bei den Durchsuchungen geht es um 22.000 Diesel-Fahrzeuge des japanischen Herstellers Suzuki, die bis 2018 mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung ausgestattet worden sein sollen.

Bei den Durchsuchungen geht es um 22.000 Diesel-Fahrzeuge des japanischen Herstellers Suzuki, die bis 2018 mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung ausgestattet worden sein sollen.

Wikicommons/Ivan Radic

Die Ermittlungen richten sich gegen Verantwortliche der Konzerne Suzuki, Stellantis und des Zulieferers Marelli, wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch erklärte. Demnach geht es um 22.000 Diesel-Fahrzeuge des japanischen Herstellers Suzuki, die bis 2018 mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung ausgestattet worden sein sollen.

Laut der Frankfurter Staatsanwaltschaft führte diese Vorrichtung dazu, dass die Abgasreinigungsmechanismen in zahlreichen Alltagssituationen abgeschaltet wurden und der Schadstoffausstoß so deutlich erhöht wurde. Kunden sollen demnach getäuscht worden sein und die Fahrzeuge unter dem Eindruck gekauft haben, dass diese die Voraussetzungen für eine Euro-6-Zulassung erfüllten.

Für die Lieferung der Motoren war demnach Fiat Chrysler verantwortlich, die Motorsteuerungssoftware soll von dem Zulieferer Marelli stammen. Die Ermittler durchsuchten demnach Geschäftsräume im südhessischen Bensheim, in Heidelberg, im italienischen Corbetta und in Esztergom in Ungarn. Ziel der Durchsuchungen ist es demnach, insbesondere Kommunikationsdaten, Software und Planungsunterlagen sicherzustellen.

(AFP)

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