In Luxemburg – Dutzende Leser erkennen den «VW-Betrüger» wieder

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In LuxemburgDutzende Leser erkennen den «VW-Betrüger» wieder

LUXEMBURG - Zahlreiche «L'essentiel»-Leser haben den irischen Betrüger, der in Luxemburg Autofahrer abzockt, gesehen. Der Mann zieht seine Masche unbekümmert durch.

20150801 aire de berchem reportage chasse croise sur les routes retour et depart des vacances photo isabella finzi

20150801 aire de berchem reportage chasse croise sur les routes retour et depart des vacances photo isabella finzi

Editpress/Ifinzi

Der Mann, der seit Monaten in der Schweiz und Süd-Deutschland Autofahrer neppt, hat ein neues Lieblingsrevier: Luxemburg und die Grenze zu Belgien. Seit L'essentiel am Montag über die perfide Masche berichtete, haben sich Dutzende Leser gemeldet, die den Iren – der sich meist John Moloney oder Peter Mc Elroy nennt – gemeldet. Demnach sucht er sich seine Opfer vor allem auf dem Rastplatz Aire de Berchem sowie auf dem Ikea-Parkplatz in Arlon-Sterpenich.

«Ich bin auch darauf reingefallen. Eigentlich bin ich bei so etwas eine harte Nuss. Aber glaubt mir, der hat das gut gemacht», schreibt etwa Jean Willemssen auf unserer Facebook-Seite. «John Moloney» gibt sich stets als Mitarbeiter eines Automobilherstellers aus und erklärt, ausgeraubt worden zu sein. Nun brauche er Geld, um zurück nach Irland zu kommen. Dort werde er das geliehene Geld sofort überweisen. Auf diese Art und Weise ergaunerte er sich bereits mehrere Tausend Euro.

Leserin Vanessa Moizet wurde von dem Iren auf dem Ikea-Parkplatz in Arlon-Sterpenich angesprochen: «Er hat direkt neben mir geparkt und wirkte ziemlich panisch – aber überhaupt nicht aggressiv. Nach ein paar Minuten hat er aber von mir abgelassen, weil ich nicht verstanden habe, was er wollte. Als ich dann den Artikel gelesen habe, war ich schockiert.» Vanessa berichtet, wie andere Leser auch, dass er inzwischen auch von einer blonden Frau begleitet wird. Bislang wurde «John Moloney» nur in Begleitung eines zirka 15-jährigen Jungen, der angeblich sein Sohn ist, gesichtet. Zudem scheint der Mann das Auto gewechselt zu haben. Während er bisher in einem Toyota Avensis auf Diebestour war, berichten mehrere Leser übereinstimmend von einem BMW. Eine andere Leserin will ihn hingegen in einem Citroën-Kastenwagen gesehen haben.

Wurden auch Sie auch vom falschen VW-, Toyota- oder Honda-Mitarbeiter angesprochen? Melden Sie sich per E-Mail an web@lessentiel.lu und geben Sie uns am Besten auch Ihre Telefonnummer an. Alle Informationen werden auf Ihren Wunsch hin anonym behandelt.

(pw/L'essentiel)

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