Irak – Dutzende Tote bei Angriffen auf PKK

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IrakDutzende Tote bei Angriffen auf PKK

Nach dem Anschlag in Ankara hat die türkische Luftwaffe erneut Stellungen der PKK im Nordirak bombardiert. Nach ersten Erkenntnissen wurden dabei 45 Kämpfer getötet.

Die Armee bombardiert Stellungen im Nordirak: Eine Phantom F-4 der türkischen Luftwaffe. (Archiv)

Die Armee bombardiert Stellungen im Nordirak: Eine Phantom F-4 der türkischen Luftwaffe. (Archiv)

Die türkische Luftwaffe hat nach Militärangaben bei ihren Angriffen im Nordirak mindestens 45 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet.

Außerdem seien zwei Waffenlager und zwei Raketenwerferstellungen zerstört worden, hieß es heute. Die Angaben konnten nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden.

Bisher kein Bekenner

Die Angriffe hatten begonnen, nachdem bei einem Selbstmordanschlag in der türkischen Hauptstadt am Sonntag 37 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt worden waren. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte, es gebe «nahezu sichere» Hinweise, dass die PKK hinter dem Attentat stecke. Bekannt hat sich zu dem Anschlag aber noch niemand.

In der mehrheitlich von Kurden bewohnten Stadt Diyarbakir im Südosten der Türkei kam es nach Medienberichten zu Kämpfen. Dabei seien drei mutmaßliche Extremisten und ein Polizist getötet worden, meldete die private Nachrichtenagentur Dogan.

(L'essentiel/nag/sda/afp)

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