Mobilité – E-Bike-Sharing in Luxemburg wird immer beliebter
Publiziert

MobilitéE-Bike-Sharing in Luxemburg wird immer beliebter

LUXEMBURG – Leih-Elektrofahrräder entwickeln sich in der Hauptstadt und darüber hinaus immer mehr zur Erfolgsgeschichte, trotz einiger wiederkehrender Probleme.

1 / 10
Leih-Elektrofahrräder entwickeln sich in der Hauptstadt und darüber hinaus immer mehr zur Erfolgsgeschichte...

Leih-Elektrofahrräder entwickeln sich in der Hauptstadt und darüber hinaus immer mehr zur Erfolgsgeschichte...

Vincent Lescaut/L'essentiel
...trotz einiger wiederkehrender Probleme.

...trotz einiger wiederkehrender Probleme.

Vincent Lescaut/L'essentiel
Die Leih-E-Bikes, die in den Straßen der Hauptstadt und ihrer Umgebung nicht zu übersehen sind, verzeichneten 2021 mit über 800.000 Ausleihen offenbar einen Nutzungsrekord.

Die Leih-E-Bikes, die in den Straßen der Hauptstadt und ihrer Umgebung nicht zu übersehen sind, verzeichneten 2021 mit über 800.000 Ausleihen offenbar einen Nutzungsrekord.

Vincent Lescaut/L'essentiel

Die Leih-E-Bikes, die in den Straßen der Hauptstadt und ihrer Umgebung nicht zu übersehen sind, verzeichneten 2021 mit über 800.000 Ausleihen einen Nutzungsrekord, so das Unternehmen JCDecaux, welches das Netz «Vel'OH» im Großherzogtum betreibt. «Wir freuen uns sehr über den Erfolg bei den Einwohnern und Besuchern», sagt Jean-Charles Decaux, Co-Geschäftsführer.

Etwa 1000 elektrisch unterstützte Fahrräder sind auf 116 Stationen zwischen Luxemburg (88) und einigen angrenzenden Gemeinden wie Bartringen, Hesperingen oder Strassen (28) verteilt. Ein Service, der im Jahr 2021 etwa 20.000 Langzeitabonnenten und über 50.000 Kurzzeittickets zählte.

«So ein Angebot zu diesem Preis ist einfach unglaublich»

Ein echter Erfolg, der jedoch durch einige Funktionsstörungen beeinträchtigt wurde. «Ich benutze es jeden Tag, aber ich finde es schade, dass so viele Fahrräder mutwillig zerstört werden», sagt Jacques. «Wenn es funktioniert, ist es sehr praktisch, aber jetzt bin ich außer Atem, weil die elektrische Unterstützung ausgefallen ist, das ist ärgerlich», schimpft Nordine.

Mehrere Nutzer berichten von Problemen mit der elektrischen Unterstützung, der Entriegelung der Fahrräder und der mobilen App. Sébastien sieht aber weniger die Unwägbarkeiten als die Vorteile. «Bei einem so attraktiven Preis werden wir nicht zu viel verlangen», sagt er und lächelt. Ein offenbar angemessener Preis, der auch Enda, einen in Luxemburg lebenden Iren, begeistert. «So ein Angebot zu diesem Preis ist einfach unglaublich», sagt er.

(Yannis Bouaraba/L'essentiel)

Kostenpunkt

Für die Nutzer des «Vel'OH»-Netzes gibt es verschiedene Angebote. Für die einmalige Nutzung fallen zwei Euro pro Tag oder fünf Euro für drei Tage an. Die erste halbe Stunde ist kostenlos, jede weitere Stunde wird mit einem Euro berechnet, bis zu einem Höchstbetrag von fünf Euro.

Ein Jahresabo kostet 18 Euro, wobei nach demselben Prinzip stundenweise abgerechnet wird. Auch hier liegt die Obergrenze bei fünf Euro. Beim «Business»-Paket, können sich Unternehmen die Kosten mit ihren Mitarbeitern teilen.

Deine Meinung