«Dota 2»: E-Sportler wird wegen pro-russischer Geste verbannt
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«Dota 2»E-Sportler wird wegen pro-russischer Geste verbannt

Der russische E-Sportler «Pure» wurde aus seinem Team entlassen, weil er im Spiel «Dota 2» das Symbol «Z» malte. Das Zeichen steht unterstützend für das russische Militär. Jetzt ist der 18-Jährige auf Jobsuche und sein Team wurde ebenfalls aus der Liga verbannt.

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Ivan «Pure» Moskalenko hat in einer Minute seine E-Sport-Karriere zerstört. Der Russe zeichnete ein Z auf die Minimap des Spiels «Dota 2» und das während eines offiziellen Spiels.

Ivan «Pure» Moskalenko hat in einer Minute seine E-Sport-Karriere zerstört. Der Russe zeichnete ein Z auf die Minimap des Spiels «Dota 2» und das während eines offiziellen Spiels.

Virtus.Pro
Dies generierte einen Shitstorm, da das Z als Symbol für das russische Militär gesehen wird. Im Gegnerteam spielten auch noch zwei Ukrainer, was die Situation umso schlimmer machte.

Dies generierte einen Shitstorm, da das Z als Symbol für das russische Militär gesehen wird. Im Gegnerteam spielten auch noch zwei Ukrainer, was die Situation umso schlimmer machte.

Valve
Entwickler Valve bannte daraufhin den Spieler und sein russisches Team Virtus.Pro von der Liga.

Entwickler Valve bannte daraufhin den Spieler und sein russisches Team Virtus.Pro von der Liga.

Valve

Ivan «Pure» Moskalenko gehört zu den aufstrebenden «Dota 2»-Spielern. Mit seinem Team Virtus.Pro gehört er zu den besten Spielern aus Europa. Jetzt ist der 18-jährige Russe auf Jobsuche. Der Grund: In einem offiziellen Match hat «Pure» ein Z auf die Minimap des Spiels gezeichnet. Das Z ist ein Symbol zur Unterstützung der russischen Armee. Im Gegnerteam spielten zwei Ukrainer. Jetzt wurde er von seiner russischen Organisation für diese Aktion entlassen.

Virtus.Pro selber wurde ebenfalls aus der Liga «Dota Pro Circuits» rausgeschmissen, nachdem sich im Internet ein Shitstorm gegen das Team und seinen Spieler «Pure» zusammengebraut hatte. Entwickler Valve hat dann die Reißleine gezogen und diese Entscheidung zusammen mit der Turnierleitung getroffen. Virtus.Pro verharmloste die geschmacklose Aktion ihres Spielers zuerst. Nachdem sie disqualifiziert worden waren, haben sie Ivan «Pure» Moskalenko aus ihrem Team geschmissen.

Virtus.Pro hofft jetzt auf eine mildere Strafe. Währenddessen ist Ivan «Pure» Moskalenko ein E-Sportler ohne Team. In der aktuellen Situation wird es für ihn schwierig werden, eine neue Organisation zu finden. Er hat sich bis jetzt nicht zum Fall geäußert. Virtus.Pro hingegen ist jetzt auf Spielersuche, um in Zukunft wieder mit Resultaten Schlagzeilen zu generieren und ihren Ruf wiederherzustellen.

(L´essentiel/Marc Gerber)

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