In Luxemburg – E-Zigarette bald auf Spielplätzen verboten

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In LuxemburgE-Zigarette bald auf Spielplätzen verboten

LUXEMBURG – Für Liebhaber der E-Zigarette hat es sich mancherorts bald ausgepafft. Wo normale Zigaretten verboten sind, ist bald auch die elektronische Zigarette tabu.

Die E-Zigarette wird dem normalen Glimmstängel bald gleichgestellt.

Die E-Zigarette wird dem normalen Glimmstängel bald gleichgestellt.

AFP

Bereits im Januar wollte Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) die elektronischen Zigaretten den herkömmlichen Zigaretten gleichzusetzen. Inzwischen ist daraus mehr als nur eine Idee geworden: Die Minister haben die Gleichsetzung der beiden Glimmstängel an diesem Mittwoch im Regierungsrat beschlossen.

Damit setzt die Regierung wie erwartet die EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse in nationales Recht um. Das aktuelle Gesetz zur Bekämpfung des Tabakkonsums stammt vom 11. August 2006, das Großherzogtum muss die EU-Richtlinie bis zum 20. Mai 2016 umgesetzt haben.

Auf Spielplätzen verboten

In dem Gesetzentwurf wird die elektronische Zigarette wie die konventionelle Zigarette behandelt. «Rauchverbote und eingeschränkte Werbung gelten dann auch für elektronische Zigaretten», hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Regierungserklärung. Dieser Gesetzentwurf wird auch Anforderungen an Sicherheit und Qualität einführen und das Rauchen von elektronischen Zigaretten auf Spielplätzen verbieten.

In Luxemburg ist es bereits verboten, in Cafés, Discos, Gemeinschaftsräumen von Hotels, Einkaufszentren und Sport- und Freizeitsälen zu rauchen.

(FR/L'essentiel)

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