Shocking – Ebola mutiert zum Halloween-Gag

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ShockingEbola mutiert zum Halloween-Gag

Während die WHO bereits über 10.000 Ebola-Patienten zählt, machen Halloween-Fans die tödliche Krankheit zum Partythema.

«Saturday Night Ebola Fever», steht auf dem Flyer des «The Scotch of St James», mit dem der Londoner Kult-Club die Halloween-Party vom Samstag, 1. November, ankündigt. Ein themenbezogenes Kostüm ist Vorbedingung für den Einlass, wie die Organisatoren laut Telegraph betonen.

Der Londoner Klub ist nur ein Beispiel dafür, dass Ebola 2014 zum Halloween-Thema wird. Auch in den USA hats die Krankheit, die bereits Tausenden Menschen das Leben kostete, zum beliebten Halloween-Schocker geschafft. Ausgerechnet in Dallas, wo der erste in den USA an Ebola erkrankte Mensch gestorben ist, dekorierte James Faulk sein Haus mit Ebola-Accessoires wie zum Beispiel Sondermüll-Containern und sorgte damit laut Dallas News für ziemlichen Wirbel.

Sexy Ebola-Schwester

Kostümverleiher und -händler wie Brands on Sale haben Schutzanzüge für Ärzte und Krankenschwestern in ihr Angebot genommen. Der Chef reagierte gelassen auf Kritik: «Es ist Halloween. Es geht um einen einzigen Tag. Wenn die Menschen das alles derart ernst nehmen, dann wissen sie nicht, worum es bei Halloween geht», sagte Johnathon Weeks zum Atlantic. Dazu passe eben auch, dass sie Baby-Anzüge in Form von Zigaretten oder Hanfblättern verkauften (siehe Diashow oben).

Nicht alle sind dieser Meinung. «Ich bin durchaus empfänglich für Ironie und Humor. Aber sind diese Kostüme wirklich so lustig?», sagte etwa die US-Arztgehilfin Maria McKenna laut Daily Mail und verwies darauf, dass der Kampf gegen die Epidemie in Westafrika immer noch andauert.

Was auch immer man von Ebola-Halloween-Kostümen hält, eins ist gewiss: sie schockieren mit Garantie.

(L'essentiel/kmo)

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