Bei Trier erwischt – Ehemaliger Formel-1-Pilot gibt sich zu erkennen
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Bei Trier erwischtEhemaliger Formel-1-Pilot gibt sich zu erkennen

TRIER - Viel ist spekuliert worden, wer der Ex-Formel-1-Fahrer war, der in Trier von der Polizei gestoppt wurde. Nun hat er sich geäußert.

Ich war's: Jean Alesi gab seinen Fauxpas zu.

Ich war's: Jean Alesi gab seinen Fauxpas zu.

DPA

Von 1989 bis 2001 fuhr er in der Formel 1 - mehr war über den ominösen Rennfahrer von der Polizei nicht zu erfahren, der am Dienstag durch die Großregion raste. Nun gab der Übeltäter alles zu. Es war...Jean Alesi. Der Franzose erklärte der Schweizer Tageszeitung «Blick»: «Ich saß schon einige Stunden in meinem Mercedes. Ich wollte von Avignon so schnell wie möglich auf den Nürburgring, wo mein Sohn Giuliano für nächste Saison einen Formel Renault testen durfte! In der Formel 4 hat er dieses Jahr schon Rennen gewonnen.»

Wie die Polizei mitteilte, gab Alesi ordentlich Gas. Teilweise 60 km/h schneller als erlaubt sei er unterwegs gewesen. Dazu drängelte er auf der Autobahn. Als die Polizei ihn schließlich stoppte, waren sie überrascht von dem prominenten Raser. «Die Polizisten waren sehr nett, wir diskutierten über den Rennsport. Aber sie wollten dann trotzdem über 1000 Euro von mir zur Sicherstellung», sagte Alesi. Und auf deutschen Straßen wird er wohl zwei Monate nicht mehr fahren dürfen.

Es war übrigens nicht das erste Mal, dass Alesi eine Straße mit einer Rennstrecke verwechselte. Laut den Schweizer Kollegen war er in Frankreich vor zwölf Jahren schon einmal erwischt worden. Mit 181 km/h statt der erlaubten 130.

(hej/L'essentiel)

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