Inzidenz über 100 – Eifelkreis geht in die Ausgangssperre
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Inzidenz über 100Eifelkreis geht in die Ausgangssperre

BITBURG-PRÜM – Mit dem dritten Tag jenseits der 100er-Inzidenz ist es offiziell: Die Bundesnotbremse sorgt ab Freitag im grenznahen Eifelkreis für eine Ausgangssperre.

Den Menschen im grenznahen Eifelkreis Bitburg-Prüm droht erneut die Bundes-Notbremse.

Den Menschen im grenznahen Eifelkreis Bitburg-Prüm droht erneut die Bundes-Notbremse.

DPA/Harald Tittel

Zum dritten Mal in Folge liegt der Eifelkreis Bitburg-Prüm heute über dem für die Bundesnotbremse vereinbarten Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit greifen voraussichtlich ab Freitag strengere Corona-Maßnahmen an die sich auch Luxemburger beim Ausflug über die Grenze halten müssen. Gelockert wird erst wieder, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 100 liegt.

Konkret bedeutet das eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr morgens, wobei die Menschen sich bis Mitternacht weiterhin allein an der frischen Luft bewegen dürfen. Ausnahmen gelten für Nacht/Frühschichten, medizinische Notfälle und die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger.

Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen werden mit Bußgeldern geahndet

Außerdem sind nur noch Treffen mit einer Person eines anderen Haushalts erlaubt. Verstöße sollen mit Bußgeldern geahndet werden. Geschäfte des täglichen Bedarfs bleiben geöffnet, alle anderen Branchen müssen zurück zum Termin-Shopping. Friseurbesuche sind nur mit tagesaktuellen Schnelltests und FFP2-Maske erlaubt. Die Gastronomie sowie sämtliche Freizeit- und Kultureinrichtungen müssen schließen, ausgenommen ist das To-Go-Geschäft in Restaurants.

Sport darf nur alleine oder zu zweit gemacht werden, es sei denn, man ist ausschließlich mit Mitgliedern des eigenen Hausstands unterwegs. Kinder bis 14 Jahre dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern zusammen spielen, allerdings nur kontaktfrei. An den Schulen gilt Testpflicht. Ab einer Inzidenz von 165 muss komplett auf Fernunterricht gewechselt werden.

Im öffentlichen Nahverkehr und auch den Schulbussen sind nur noch FFP2-Masken erlaubt.

(L'essentiel)

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