Vorsichtsmaßnahmen – Eifelkreis reagiert auf Geflügelpest in Luxemburg

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VorsichtsmaßnahmenEifelkreis reagiert auf Geflügelpest in Luxemburg

LUXEMBURG/BITBURG/TRIER – Vergangene Woche meldete Luxemburg einen Fall der hochansteckenden Geflügelpest im Osten des Landes. In Deutschland ergreift man nun Vorsichtsmaßnahmen.

Anfang vergangener Woche war der erste Vogelgrippe-Fall in Luxemburg bekannt geworden.

Anfang vergangener Woche war der erste Vogelgrippe-Fall in Luxemburg bekannt geworden.

Felix Köstle

Wegen der Geflügelpest in Luxemburg und Belgien dürfen Geflügelhalter im Eifelkreis Bitburg-Prüm ihre Ställe nur mit Schutzkleidung betreten. Zudem seien Desinfektionswannen oder -matten an den Eingängen zu Geflügelhaltungen aufzustellen, teilte die Verwaltung des Eifelkreises am Mittwoch mit. Unverzüglich zu melden seien mögliche Anzeichen der Krankheit, etwa ein Rückgang der Legeleistung. Auch, wer Geflügel aus den betroffenen Gemeinden gekauft habe, solle sich mit dem Veterinäramt in Verbindung setzen.

Im Landkreis Trier-Saarburg hatte das Veterinäramt zuvor wegen der Geflügelpest in Luxemburg eine Überwachungszone eingerichtet. Dazu gehört eine sogenannte Aufstallungspflicht: demnach ist Geflügel in geschlossenen Ställen oder einer ähnlichen Schutzvorrichtung zu halten. Die auch Vogelgrippe genannte Geflügelpest ist eine schwer verlaufende Infektionskrankheit und anzeigepflichtige Tierseuche.

Vergangene Woche hatte die luxemburgische Regierung einen ersten Fall der Geflügelpest im Osten des Landes bestätigt und Sperrzonen errichtet. Innerhalb eines Zehn-Kilometer-Radius muss sämtliches Geflügel im Stall gehalten werden, um jeden Kontakt zu Wildvögeln zu vermeiden. Außerdem ist der Transport verboten.

(L'essentiel/dpa/dm)

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