Box Office – Eigenes Büro in der roten Telefonzelle

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Box OfficeEigenes Büro in der roten Telefonzelle

Das amerikanische Start-up BarWorks verwandelt die kultigen roten Telefonzellen in Mini-Büros und will diese ab Juli vermieten

Jahrelang gehörten die roten Telefonzellen in England zu den beliebtesten Fotomotiven. Seit der Einführung der Mobiltelefone gerieten viele Boxen ins Abseits und verkamen. Bis die britische Telecom vor ein paar Jahren auf die Idee kam, die sympathischen Kultkästen zu verkaufen und ihnen somit zu einem Comeback verhalf. 
Die neuen Besitzer hauchten den roten Zellen neues Leben ein. Es entstanden Mini-Bibliotheken, winzige Kunstgalerien, 1-Mann-Pubs. Je skurriler, desto besser.

Kleine, aber komplett ausgestattete Büros

Mit einer Idee ganz anderer Art will das Start-up-Bar Works ab Juli an den Markt gehen: Das amerikanische Unternehmen plant über 20 Telefonkabinen in Kurzzeit-Büros umzuwandeln. Dafür wird jede Box mit einem Schreibtisch, Sessel, Bildschirm, Drucker, Scanner, Akkuladegerät und einem Heißgetränkeautomat ausgestattet.

Über eine App kann sich so jeder Arbeitswillige für 20 Pfund im Monat Zugang zu seinem neuen Arbeitsplatz verschaffen. Das Angebot richtet sich vor allem an sogenannte Coffeeshop-Worker, die oft stundenlang vor ihrem Laptop im Café hocken. Mit seinen Diensten verspricht Bar Works seinen Kunden mehr Privatsphäre, Konzentrationsfähigkeit und Effizienz.

Arbeiten im Designerteil

Die typisch englischen Telefonzellen gibt es übrigens seit den 20er-Jahren. Das allererste Modell K2 wurde von Star-Architekt Giles Gilbert Scott entworfen. Richtig erfolgreich wurde allerdings erst der 1935 von Scott überarbeitete Nachfolger K6, der sich sogar einen Platz im britischen Design-Museum sicherte.

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(L'essentiel/20 Minuten)

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