Tödlicher Unfall – Ein drittes Opfer auf der A3 und viele Fragen

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Tödlicher UnfallEin drittes Opfer auf der A3 und viele Fragen

BERCHEM – Ein drittes Opfer, ein 17-jähriges Mädchen, starb gestern nach dem Unfall auf der A3. Eine weitere Insassin des Wagens schwebt in Lebensgefahr.

Drei Menschen starben bisher entweder im Unfall oder an den Folgen desselben.

Drei Menschen starben bisher entweder im Unfall oder an den Folgen desselben.

L'essentiel

Die Situation nach dem Unfall zwischen einem Bus und einem Citroën C3, der sich am Sonntag, gegen 6.30 Uhr auf der A3 zwischen der Aire de Berchem und dem Gaspericher Kreuz ereignete, hat sich verschärft. Eine der beiden Insassen, die auf dem Rücksitz mitgefahren sind, ein 17-jähriges Mädchen aus Kirschnaumen an der Mosel (Frankreich), starb an ihren Verletzungen. Sie schwebte nach dem Unfall in Lebensgefahr und wurde ins Krankenhaus transportiert. Ärzte und Pfleger konnten das Leben der 17-Jährigen jedoch nicht mehr retten.

Damit stieg die Zahl der Toten auf drei: Neben ihr starben auch der Fahrer und Beifahrer, zwei 18-jährige Jungen aus Malling und Thionville. Eine vierte Person, eine 18-Jährige, befindet sich noch in Lebensgefahr. «Sie wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag notoperiert, ist aber in einem kritischen Zustand», heißt es auf Anfrage von der Polizei.

Mögliche Ursachen gibt es viele

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft laufen polizeiliche Ermittlungen, um die Unfallursachen herauszufinden. Zu klären ist, warum der Fahrer des Citroën auf der Baustelle der Ponts et Chaussées auf die Gegenfahrbahn geraten ist. Zwischen den Ausfahrten Aire de Berchem und dem Gaspericher Kreuz wurde am Wochenende der Straßenbelag erneuert.

Als mögliche Ursachen könnten neben überhöhter Geschwindigkeit und dem falschen Lesen der Beschilderung auch Alkohol, Drogen oder Sekundenschlaf infrage kommen. Die Polizei gibt hierüber noch keine Auskunft.
Grundsätzlich sind die polizeilichen Ermittlungen vor Ort jedoch abgeschlossen, und der Abschnitt der Autobahn bleibe «nicht für weitere Analysen gesperrt», hieß es von der Staatsanwaltschaft gegenüber L'essentiel.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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