«Ich bin ein Star» – Ein Dschungel-Drama in vier Akten

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«Ich bin ein Star»Ein Dschungel-Drama in vier Akten

Tag 14 im australischen Dschungel: Das Rennen um die Krone bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» geht weiter. Die Dramatik steigt von Tag zu Tag.

Es wird eng im Dschungel. Nur noch wenige – ähm – Stars kämpfen um den Titel des Dschungeloberhaupts 2016. Wird es Helena, die Fürstin der Finsternis? Oder der tobende Thorsten? Und was ist mit Menderes, dem liebenswerten Softie? Schon am Samstag erhalten die Fans von «Ich bin ein Star – holt mich hier raus!» endlich die Chance, ihren König oder ihre Königin zu wählen.

Doch wie in einem guten Theaterstück soll es auch vor dem Grande Finale noch ein wenig Spannung geben. Darum präsentieren wir Ihnen die Sendung vom Donnerstag als Drama in vier Akten. Die Protagonisten: Helena, Thorsten, Jürgen, Menderes, Sophia – und um der guten alten Zeiten willen, noch einmal Brigitte Nielsen.

Akt 1: Der Streit

Am Lagerfeuer wird abgerechnet. Es geht immer noch um den großen Streit zwischen Thorsten und Helena am Vortag. Sophia fragt sich, ob es für Helena nicht besser gewesen wäre, sich erst gar nicht auf eine Diskussion einzulassen. Helena: «Nein! Weil ich mich hier nicht beleidigen lasse vor tausenden Kameras.» Die Fürstin der Finsternis hat irgendwie recht. Trotzdem geht sie Sophia mittlerweile schon dermassen auf die Nerven, dass sie «ihr am liebsten eine geknallt» hätte. Derweil beschäftigt Thorsten Helenas Kommentar, dass er frauenfeindlich sei. Bei der Feuerwache heult er sich bei Jürgen aus: «Ich bin total erschrocken. Ich habe gestern innerlich so geweint. Das glaube mir mal.» Hach, so viele Emotionen.

Akt 2: Der Auszug

Was soll man sagen: Das Camp trauert, dass Dschungel-Mutti Brigitte Nielsen die Pritsche räumen muss. Die Mitcamper können es wahrlich kaum glauben. Ein Dialog-Beispiel gefällig?

Brigitte: «Das habe ich wirklich nicht gedacht. Ich bin schockiert.»

Jürgen: «Ich kann das auch nicht nachvollziehen.»

Sophia: «Ich bin total geschockt.»

Brigitte: «So schade!»

Sophia: «Ich kann es gar nicht glauben.»

Thorsten: «Ich finde es schade und bin traurig.»

Brigitte: «Das gibt es doch gar nicht.»

Falls Sie die Gefühlslage der Camper immer noch nicht einordnen können: Sie sind schockiert. Und traurig. Und überrascht. Hach, so viele Emotionen.

Akt 3: Die Dschungelprüfung

Die trübe Stimmung nach Brigittes Auszug ist gleich vergessen, wenn es für die drei Männer im Camp zur gemeinsamen Dschungelprüfung geht. Sie müssen in einem Buggy durch einen Parcours fahren, um fünf Sterne fürs Team zu ergattern. Die Schwierigkeit dabei: Fahrer Jürgen ist blind, Beifahrer Thorsten hört nichts und sitzt entgegen der Fahrtrichtung und Navigator Menderes darf nicht reden. Und: Thorsten hat eine Links-Rechts-Schwäche. Liebe Leserinnen und Leser, Sie erkennen das Dilemma, in dem sich unsere Dschungelcamper befinden, oder? Das Drama erreicht hier seinen Höhepunkt, die Herrschaften können den Karren sprichwörtlich nicht mehr aus dem Dreck ziehen und vergeigen die Prüfung. Hach, so viele Emotionen.

Akt 4: Der Rauswurf

Auch an Tag 14 muss wieder ein C-Promi die Pritsche räumen. Diesmal trifft es Jürgen. Der wirkt gar nicht überrascht, sondern irgendwie auch erfreut. Burger im Hotel Versace klingt aber auch viel besser als Reis und Bohnen zum Abendessen. Sophia, Menderes, Thorsten und Helena bleiben weiterhin im Camp. Mit wem Helena wohl als nächstes streitet? Hach, so viele Emotionen.

(L'essentiel/ink)

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